27.09.2019 - 12:03 Uhr
FreihungOberpfalz

Freihunger CSU setzt auf Klaus Siegert

Mit Klaus Siegert als Bürgermeisterkandidat geht die Freihunger CSU in den Kommunalwahlkampf. Siegert bezeichnet die Ausweisung von Baugebieten als eine der wichtigsten Aufgaben eines Bürgermeisters.

Klaus Siegert (Vierter von links) ist der Bürgermeisterkandidat der CSU für Freihung. Es gratulieren (von links) Heinrich Schwirzer (Ortsvorsitzender Seugast) , Gerlinde Siegert, Kreisvorsitzender Harald Schwartz, Franz Luber (Ortsvorsitzender Großschönbrunn) und Erika Urban (Ortsvorsitzende Freihung).

Zur Nominierungsversammlung des CSU-Bürgermeisterkandidaten trafen sich Vertreter der Ortsverbände Freihung, Seugast und Großschönbrunn im Gasthof Alte Post. Ortsvorsitzende Erika Urban wies dabei eingangs auf die Bedeutung der Kommunalwahlen am 15. März 2020 hin und betonte, dass die Zeit für eine Wende im Freihunger Rathaus gekommen sei. Deshalb sei es wichtig, Stärke und Geschlossenheit zu zeigen.

Ehrenmitglied Hartmut Schendzielorz übernahm im Namen der drei Ortsverbände die Aufgabe, Klaus Siegert als Bürgermeisterkandidaten vorzustellen. Schendzielorz führte aus, dass Siegert alle Voraussetzungen als Bürgermeister erfülle. So sei er in der Gemeinde fest verwurzelt und zeichne sich durch seine Tätigkeiten im Ehrenamt bei zahlreichen Vereinen aus. Im Berufsleben habe er Erfahrung in Organisation und Menschenführung gesammelt, und auch in der Kommunalpolitik sei er lange Jahre als Gemeinderatsmitglied und Fraktionssprecher aktiv gewesen.

Schendzielorz betonte, dass es nicht wichtig sei, wo der Wohnort des zukünftigen Bürgermeisters innerhalb der Marktgemeinde sei, sondern dass ausschließlich die Sachkompetenz ausschlaggebend sein müsse. In seiner Bewerbungsrede umriss Klaus Siegert seine Vorstellungen zur zukünftigen Gemeindepolitik. So sehe er sich als Moderator, der mit den Bürgern, Unternehmen, Landwirten, den unterschiedlichen Gruppen und Vereinen sowie den Mitarbeitern der Verwaltung und dem Marktrat zusammen arbeiten und am Ende eine tragfähige, von der Mehrheit akzeptierte Lösungen finden müsse.

Als eine der wichtigsten Aufgaben in der unmittelbaren Zukunft bezeichnete Siegert die Ausweisung von Baugebieten. Dies sei dringend erforderlich, um junge Familien in den Ortsteilen zu halten oder von außen anzuwerben. Dies sei wichtig, um die Grundschule erhalten zu können, um einen einigermaßen wirtschaftlichen Betrieb des Kindergartens zu gewährleisten, den Fortbestand der Vereine vor Ort zu unterstützen, die Nahversorgung der Bürger weiterhin sicherzustellen und auch die ärztliche Versorgung vor allem der älteren Mitbürger zu gewährleisten.

Als weitere wichtige Themen sprach Siegert die schnellstmögliche Renovierung der Grundschule, die Ausweitung der Mittags- und Nachmittagsbetreuung, die Anbindung aller Ortsteile mit schnellem Internet und Mobilfunk an. Nach seiner ausführlichen und engagierten Bewerbungsrede wurde Klaus Siegert bereits im ersten Wahlgang einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten der CSU nominiert.

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