Bischöflich Geistlicher Rat Bernhard Huber hatte Interessierte zu einer Führung durch die Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Freihung eingeladen. Zunächst blickte Kirchenpfleger Eduard Neydert auf die Nutzung des Freihunger Gotteshauses seit dem 18. Jahrhundert zurück. Die jetzige Kirche hatte Sebastian Regner aus Sulzbach 1764/65 von erbaut. Seit 1921 ist Freihung eine selbstständige Pfarrei. 1922 wurde die Pfarrkirche erweitert. Bis dahin nutzte auch die evangelische Gemeinde das Gotteshaus.
Neydert wies die Teilnehmer an der Führung auf die Individualität der Pfarrkirche hin. Im Mittelpunkt steht der Hochaltar, der 1792 in das Gotteshaus gekommen war und sich nach Aussage des Kirchenpflegers wunderbar in die Architektur einfügt. Das Bild des Hochaltars zeigt in der Mitte die Krönung Mariens. "Auch unser christliches Ziel ist es, bei Gott zu sein", sagte Neydert. Im unteren Bildbereich ist die kleine Freihunger Kirche mit den Häusern zu sehen. "Das symbolisiert unseren Lebensraum auf Erden." Das Altarbild verdeutliche weiter, "dass uns auch Wolken im Leben nicht erspart bleiben".
Neydert stellte noch die Seitenaltäre und den Kirchturm mit seinen drei Glocken aus dem Jahre 1949 vor und sprach die Erweiterung der Orgel in den Jahren 1987/88 an. Aufwendig und sehr gelungen sei der Innenraumes der Kirche 2018/19 saniert worden. "Seither erstrahlt das Gotteshaus wieder im neuen Glanz", freute sich Neydert. Der Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz habe neben der evangelischen Katharinenkirche in Thansüß auch die katholische Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Freihung als Simultankirche des Jahres 2019 ausgezeichnet.













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