17.04.2019 - 10:14 Uhr
FreihungOberpfalz

Ökumenisches Passionssingen in Freihung

Ein passender Einstieg in die Karwoche wird den Besucher beim ersten ökumenischen Passionssingen beschert. In der katholischen Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Freihung hören sie Musik, die auf Ostern hinführt.

von Klaus HöglProfil
Die Seugaster Stubenmusi wirkt beim Freihunger Passionssingen mit.
volle Kirche

In der Simultankirche des Jahres gab es Gesang aus alten Quellen, an der Nahtstelle zwischen Klassik, geistlicher Musik und Volksmusik. Kein Beifall unterbrach die einzelnen Vorträge, so konnten die Zuhörer die auf das Leiden und Sterben Jesu hinführenden Texte und Musikbeiträge auf sich wirken lassen. Der ehemalige Kreisheimatpfleger Herrmann Frieser hatte die Veranstaltung organisiert. Bürgermeister Norbert Bücherl sprach einleitende Worte. Am Ende war er zufrieden. „Die Leute waren sehr aufmerksam“, hat er festgestellt, und die Kirchen voll.

Die christlich-simultante Veranstaltung war eine Premiere in Freihung und wohl auch der Tatsache (mit-)geschuldet, dass sich die Markterhebung Freihungs zum 450. Mal jährt. Mit seinen Beiträgen als Moderator über Fastentücher, das „Volto Santo Manoppello“ oder die Passion der Mutter Maria reihte sich Frieser in die abwechslungsreichen Darbietungen.

„Abends und Morgen“ – mit diesem Lied leitete der evangelische Posaunenchor Thansüß (Leitung: Heinrich Müller) den feierlichen Sonntagnachmittag ein. Der evangelische Kirchenchor (Sigrid Seidel) präsentierte sich mit „Nun gehören unsere Herzen“ als voluminöser Klangkörper. Ganz andere Töne schlug die Seugaster Stubenmusi (Gerhard Lehner) an, und der katholische Kirchenchor (Christine Meier) überzeugte („Vor deinem Kreuz“) durch stimmliche Ausgewogenheit. „Wohin soll ich mich wenden“ war von Incantare Musica (Martina Stauber) zu vernehmen.

Alle Besucher sangen mit bei „O Haupt voll Blut und Wunden", unterstützt vom evangelischen Posaunenchor. Für die Besucher war es ein erhebender Nachmittag zum Auftakt der Karwoche. Ein Eintritt wurde nicht erhoben, aber die Spenden gehen an den Fördervereins Simultankirchen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.