10.08.2020 - 10:37 Uhr
FreihungOberpfalz

Patrozinium der Christophorus-Kapelle in Weickenricht gefeiert

Pater David Lubaalwu zelebriert den Gottesdienst zum Patrozinium an der Christophorus-Kapelle.
von Siegfried BockProfil

Es war wirklich ein Feiertag für die Christophorus-Kapelle und den Kapellenbauverein Weickenricht. Zum Patrozinium hatte sich eine große Schar Gläubiger aus der Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn vor dem Festaltar und im Umfeld versammelt. Und alle hielten sich sehr diszipliniert an die Corona-bedingten Vorschriften.

Dieser Gottesdienst war für Pfarradministrator Pater David Lubuulwa etwas Besonderes, denn es war sein erster an der Kapelle und auch sein letzter im Bereich der Filiale Seugast. Die Berufung des heiligen Christophorus erinnere an das Gleichnis von den Talenten und an das Gerichtswort Jesu: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan", sagte Pater David. Christophorus habe erfahren, dass Christus-Nachfolge nicht nur das Tragen eines Kreuzes bedeute, sondern wesentlich mit einem Kind zu tun habe. Als Kind Gottes sei man tatsächlich "Christusträger, denn durch das Wasser der Taufe tragen wir Christus in uns. Er soll sichtbar werden in einem christlichen Leben", ermuntere der Geistliche.

Stefan Rauscher gestaltete die Messe musikalisch auf seiner Hammondorgel. Vereinsvorsitzender Manfred Siegert dankte den Besuchern für ihre Verbundenheit mit der Kapelle, wenngleich heuer kein Festbetrieb möglich war. Dankesworte richtete Kirchenpfleger Gerhard Lehner an Pater David, worüber der sich sichtlich freute. "Alle Menschen dieser Pfarreiengemeinschaft werden in meinem Herzen bleiben. Ich habe Freunde und eine Heimat gefunden", sagte Pater David. Er werde alle in sein Gebet einschließen.

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