09.08.2020 - 09:05 Uhr
FreihungOberpfalz

Reservistenkameradschaft Freihung plant Arbeitseinsätze auf deutschen Soldatenfriedhöfen

Auf die Ereignisse die vergangenen Monate blickte Vorsitzender Norbert Bücherl bei der ersten Monatsversammlung der Reservistenkameradschaft Freihung nach der Corona-Zwangspause zurück.

Die drei Vorsitzenden, Oberstleutnant der Reserve Norbert Bücherl (Zweiter von links), 2. Vorsitzender Stabsfeldwebel d. Res. Gerhard Lindthaler (rechts) und 3. Vorsitzender Hauptgefreiter d. Res. Dominik Falk (links) gratulierten Astrid Krootje (Dritte von links) und Klaus Paa (Dritter von rechts) jeweils zum Geburtstag und begrüßten Michael Wirth (Zweiter von rechts) als Neumitglied in der Kameradschaft.
von Autor NBUProfil

Mit dem Stabsunteroffizier der Reserve Michael Wirth konnte Vorsitzender Norbert Bücherl bei der Zusammenkunft ein neues Mitglied in den Reihen der Reservistenkameradschaft Freihung begrüßen. Der Neuzugang ist Sanitätsunteroffizier und kann bei anstehenden Schieß- und Ausbildungsvorhaben künftig die sanitätsdienstliche Betreuung sicherstellen.

Der Vorsitzende stellte fest, dass alle geplanten Vorhaben wie die Jahreshauptversammlung und die Monatsversammlungen, der Leistungsmarsch auf Kreisebene, das zweitägige Handwaffenschießen mit der US-Armee auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr und die Teilnahme am gemeindlichen Ferienprogramm wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gestrichen werden mussten. Der Zweite Vorsitzende und stellvertretende Kreisvorsitzende Gerhard Lindthaler berichtete über den Kreisverband Oberpfalz-Mitte und bedauerte, dass die vorgesehene viertägige sicherheitspolitische Weiterbildungsfahrt über Ostern nach Straßburg ins Europäische Parlament ebenfalls der Coronakrise zum Opfer gefallen war.

Neu terminiert wurden bei der Zusammenkunft die nächste Monatsversammlung am Freitag, 11. September, um 19 Uhr sowie die gemeinsame Jahreshauptversammlung von Reservistenkameradschaft Freihung und Soldaten- und Reservistenkameradschaft am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr, beide finden im Gasthof Alte Post in Freihung statt. Die Jahresabschlussfeier soll wie bereits in der Jahresplanung angedacht, am Samstag, 21. November,um 19 Uhr im Schützenheim in Tanzfleck über die Bühne gehen. Dazu erhält jedes Mitglied eine schriftliche Einladung.

Nach einem abklärenden Gespräch des Vorsitzenden mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Bayern, wird sich die Kameradschaft nach den erfolgreichen Arbeitseinsätzen auf deutschen Soldatenfriedhöfen in den Jahren 2000, 2008 und 2014 jeweils in Frankreich erneut für einen derartiges Vorhaben im nächsten Jahr bewerben. Hierfür wurden vier Einsatzorte in die nähere Auswahl aufgenommen: Metz/Frankreich, Costermano oder der Futa-Pass in Norditalien und Budaörs in Ungarn, wo die Kameradschaft bei der Neugestaltung des Soldatenfriedhofs vor den Toren der ungarischen Hauptstadt Budapest 2001 drei Friedensbäume gespendet und gepflanzt hat. Das Bewerbungs- und Auswahlerfahren seitens des Landesverbands muss aber noch abgewartet werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte Feldwebel der Reserve Hans Rötzer, der dafür extra aus Regensburg angereist war, als Beitrag zur militärischen Aus- und Weiterbildung mehrere Videofilme über die Einsatzgrundsätze und Taktik von feindlichen Verbänden im Angriff.

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