15.12.2019 - 14:47 Uhr
FreihungOberpfalz

Zufahrt zum Luber-Hof fertig

In einer Rekordzeit von knapp sechs Wochen hat die Baufirma Schulz aus Pfreimd den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße vom Konradinsgrund zum Aussiedlerhof von Markus Luber realisiert.

Beim Ortstermin anlässlich der Asphaltierungsarbeiten verschafften sich die beiden Bürgermeister Norbert Bücherl (links) und Helmut Klier (Dritter von links) einen Überblick über die kurz vor dem Abschluss stehende Straßenerschließung zum Einzelgehöft von Vollerwerbslandwirt Markus Luber (Zweiter von links) am Konradinsgrund.
von Autor NBUProfil

Bei dem Projekt wurde die marode Zufahrtsstraße auf einer Länge von rund 350 Metern saniert. Die Fahrbahn ist jetzt 3,50 Meter breit. Hinzu kommen beidseitig 75 Zentimeter befestigte Parkette. Die Baumaßnahme wurde durch den Bauingenieur Georg Rumpler vom Ingenieurbüro Renner und Hartmann aus Amberg betreut.

"Die Erschließung konnte nur realisiert werden, weil die angrenzenden Grundstückseigentümer Thomas Prölß, Wilhelm Stark und der Aussiedlerlandwirt Markus Luber selbst dem Markt Freihung entsprechende Teilflächen ihrer landwirtschaftlichen Grundstücke zur Verfügung gestellt haben", lobte Bürgermeister Norbert Bücherl laut einer Pressemitteilung die angrenzenden Grundstückeigentümer. Bücherl hatte sich die Straße zusammen mit 2. Bürgermeister Helmut Klier angeschaut.

Bei dem Ortstermin bedankte sich Luber ausdrücklich bei den beiden Bürgermeistern für deren Hartnäckigkeit und persönlichen Einsatz. Beide hätten sich trotz der teilweisen Ablehnung durch CSU-Marktgemeinderäte für den weiteren Bestand seines Vollerwerbshofes stark gemacht. Wegen der maroden Zufahrtsstraße zu seinem Anwesen sei vor allem in den Wintermonaten die Abholung der Milch durch den Milchlastwagen häufig gefährdet gewesen, da die weitere, vom Friedhof zuführende, lediglich geschotterte zweite Zufahrt in der kalten Jahreszeit nicht schnee- und eisfrei gemacht werden kann.

Somit sei sein Betrieb immer auf eine geeignete, für den Schwerlastverkehr ausgelegte Zufahrt angewiesen, erklärte der Landwirt. Die Baumaßnahme wird laut Presse-Info seitens des Amtes für Ländliche Entwicklung mit rund 85 Prozent der förderfähigen Kosten, somit also mit 166 500 Euro inklusive des zehnprozentigen AOVE-Zuschlags bei einem Gesamtkostenansatz von 193 000 Euro bezuschusst. Gleichzeitig hat die Gemeinde ein Leerrohr für die bereits beauftragte Erschließung des Einzelgehöfts mit einem Glasfaseranschluss mit verlegen lassen.

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