11.03.2020 - 14:05 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Freudenberg

Der Kommunalwahlkampf sorgt für Irritationen. Das Gemeindeoberhaupt Alwin Märkl kritisiert bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Freudenberg Äußerungen seiner Mitbewerber um den Bürgermeisterposten

von Externer BeitragProfil

Vor zahlreichen Mitgliedern ließ CSU-Vorsitzender Daniel Rupprecht das vergangene Jahr, das maßgeblich durch die Vorbereitung des Wahlkampfes geprägt gewesen sei, Revue passieren. Besonders ging er auf die vielfältigen Veranstaltungen ein, die nicht nur politisch geprägt waren. So erwähnte er einen Vortrag über Cyber Crime, den Seppl-Tag, eine Fledermauswanderung als Angebot zum Ferienprogramm der Gemeinde, einen Kulturabend mit Helmut A. Binser oder das Lichterfest.

Bürgermeister Alwin Märkl zeigte sich auf Nachfrage einiger Mitglieder irritiert über Äußerungen der beiden anderen Fraktionen im Gemeinderat. Bis dato hätten alle Mitglieder dieses Gremiums an einem Strang gezogen, um Sachpolitik zu betreiben und die Gemeinde weiter voranzubringen. Jetzt jedoch hefteten sich politische Mitbewerber Themen an die Brust, bei denen sie sich nie aktiv eingebracht hätten. Die SPD bezeichne sich etwa als Antreiber beim Thema Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Märkl stellte dazu fest, dass einzig die CSU immer wieder an diesem Thema gearbeitet habe. "An der erzielten Lösung, die für alle Parteien Vorteile bringt, war einzig die CSU-Fraktion des Gemeinderats beteiligt", betonte der Bürgermeister. Ähnlich verhalte es sich beim Ausbau der Staatsstraße 2399 von Lintach nach Freudenberg. Die politische Weichenstellung, die fertige Planung und auch die genehmigten Gelder seien in erster Linie der Beharrlichkeit der CSU-Fraktion geschuldet. Das Problem Grunderwerb lasse sich vonseiten der Gemeinde her nicht lösen, obwohl er sich auch hier moderierend engagiert habe, sagte Märkl. Wie sich viele Mitglieder des Gemeinderats um die zukünftige Gestaltung der Gemeinde kümmern, habe auch das Interesse und die Teilnahme an einer offiziellen, interkommunalen Gemeinderatssitzung der AOVE-Kommunen gezeigt. Mit einer einzigen Ausnahme seien ausschließlich CSU-Mitglieder aus dem Gemeinderat Freudenberg vor Ort gewesen.

Märkl erklärte, "dass der Erfolg der CSU bei der vergangenen Kommunalwahl kein Zufall war, sondern das Ergebnis von Arbeit, Fleiß, Idealen und einer großen Portion Leidenschaft". Die Mannschaft der CSU alleine sei Motor und Garant für eine gute Entwicklung der Gemeinde und der einzelnen Ortsteile.

Als Herausforderungen der Zukunft führte das Gemeindeoberhaupt die Zukunft der Schulen weiter samt Mittags- und Ganztagsbetreuung, die demografische Entwicklung, die Tagesbetreuung für Senioren, betreutes Wohnen und ein Altenheim an. Für diese Fragen habe die CSU bereits Lösungsansätze. Mit einem Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen beendete Rupprecht die Jahreshauptversammlung.

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