30.08.2019 - 11:10 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Kirwa in Freudenberg

Am zweiten Wochenende im September ist es wieder soweit: Nach guter Tradition steigt dann die Freudenberger Kirwa. So laden die Kirwaburschen von Samstag bis Montag, 7. bis 9. September, in das Festzelt im Märkl-Garten ein.

"Wenn in Freimberch Kirwa is, herrscht im Dorf drei Doch Ausnahmezustand", versichert Kirwachef Fabian Lenk, in dessen Händen heuer zum ersten Mal die Organisation des Festes liegt. Ein attraktives Programm mit Stimmungsbands und bester kulinarischer Verköstigung garantieren drei Tage zünftige Kirwagaudi. Lenk wird dabei von einer Mannschaft aus rund 170 Helfern unterstützt. Über eine Woche dauern nach seinen Aussagen allein die Aufbauarbeiten, dazu gehört auch das aufwendige Flechten der Girlanden und Kränze für den Kirwabaum. Die 29 Paare, darunter sechs neue Kirwaburschen, sind schon seit Wochen im Kirwafieber. Neben der enormen Organisationsarbeit sind sie gefordert beim Einstudieren der Tänze und dem Texten von 18 Gstanzln, in denen sie beim Baumaustanzen humorvoll das Dorfgeschehen unter die Lupe nehmen.

Bevor am Samstag, 7. September, der offizielle Startschuss fällt, steht den Burschen zunächst ein harter Arbeitseinsatz bevor, wenn sie den Baum einholen müssen. Um 13 Uhr ist dann viel Muskelkraft gefragt, wenn das mit Kränzen und Girlanden festlich geschmückte Kirwawahrzeichen traditionell mit Goißen am Dorfplatz in die Senkrechte gehievt wird. Um 20.30 Uhr sticht Schirmherr und Braumeister Bürgermeister Alwin Märkl das erste Fass Festbier an und eröffnet mit "Ozapft is" die Kirwa. Ab 20 Uhr heizt die Gruppe Wöidarawöll mit Bandleader Peter Butz aus Freudenberg im Festzelt den Gästen mit Schlagern, Partyhits, Bayerischen und Rockklassikern ein.

Am Sonntag, 8. September, versammeln sich die Kirwamoidln und -burschen um 14.30 Uhr fesch herausgeputzt am Dorfplatz zum Baumaustanzen. Die Hammerbachthaler Blousn spielt dabei zünftig auf und sorgt anschließend mit Kirwa- und Wirtshausmusik für gemütliche Unterhaltung. Um 19.30 Uhr betritt die Band Rundumadum die Bühne, die mit einem bunt gemischten musikalischen Repertoire im Gepäck für Stimmung sorgt.

Rund geht es auch noch einmal am Montag, 9. September, wenn ab 8 Uhr der Kirwabär durch das Dorf getrieben wird. Ab 15 Uhr läuft dann ein kleiner Zeltbetrieb, bevor gegen 17 Uhr die Kirwapaare vom Bärentreiben im Zelt eintreffen. Ab 20 Uhr präsentiert die Stimmungsband SaKrisch mit dem örtlichen Bandleader Marco Lang zum Kirwaausklang knackige bayerischer Musik und Schlager. Letzter Höhepunkt der Kirwa ist die Baumverlosung um 22.30 Uhr.

Das gesamte Wochenende über ist für gegrillte Forelle, Bratwürste, Steaks, Käse, verschiedene Cremes mit Knoblauch und Frischkäse sowie Obatzten gesorgt. Kirwachef Fabian Lenk weist ausdrücklich darauf hin, dass es ist nicht gewünscht ist, dass sich Jugendliche/Minderjährige ohne Begleitung der Eltern außerhalb der Jugendschutzzeiten am Festgelände aufhalten. Die Einhaltung des Jugendschutzes wird kontrolliert.

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