16.08.2019 - 10:44 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Mitglied der Freudenberger Bauernbühne feiert 25-jähriges Bühnenjubiläum

Mit einer Ehrung geht bei der Freudenberger Bauernbühne eine sehr erfolgreiche Freilichtsaison zu Ende. Monika Altmann wird mit ihrem Wunschstück und der Traumrolle als Susi Kohlhiesel zum 25-jährigen Bühnenjubiläum geehrt.

Die Freudenberger Bauernbühne zeichnet eine Schauspielerin für 25 Jahre Mitwirken aus (von links): Spielleiter Benno Schißlbauer, Vorsitzender Norbert Altmann, Jubilarin Monika Altmann und Heiner Balk als Vertreter des Verbands Bayerischer Amateurtheater.
von Autor GIOProfil

Neben Spielleiter Benno Schißlbauer und Vorsitzendem Norbert Altmann gratulierte Bezirksschatzmeister Heiner Balk vom Verband Bayerischer Amateurtheater von offizieller Seite. In seiner Laudatio listete er in humorvoller Weise all die annähernd 30 verschiedenen Rollen auf, die Monika Altmann in über 25 Jahren bei fast 400 Aufführungen verkörpert hat. "Eine wirklich beeindruckende Liste, die ihre Vielseitigkeit und ihr spielerisches Können unterstreicht", sagte er. Unter all diesen Rollen rage aber die der Susi Kohlhiesel heraus.

Ihr zur Seite standen als Schwester Liesel Kohlhiesel eine souverän und professionell aufspielende Ramona Miesbeck sowie als uriger Vater Zacharias Kohlhiesel Erwin Altmann in seiner unverwechselbaren Art. Mit den beiden perfekt zur Rolle passenden Kontrahenten Andy Schönberger als Jungbauer Toni und Norbert Altmann als kellnender Lehrer Peter waren zwei erfahrene Theaterprofis mit von der Partie. Josef Schießlbauer stand als Hochstapler Rolf den beiden Routiniers in nichts nach. Auch Nebenrollen wie die Zeitungsreporterin, der Polizist und der Bürgermeister waren erfahrene Schauspieler wie Barbara Söllner, Klaus Dotzler und Bernhard Bamler. Selbst in einer kleineren Rollen brillierte Altstar Reinhold Escherl, ebenso Regine Escherl, Johannes Altmann und Niko Ries.

Mit Luise Schwarz, Julia Simbek, Jessica Schuch und Milena Donhauser stand ein hervorragender Statistenchor auf der Bühne. Der kleine Felix Schißlbauer sorgte zusammen mit seiner Schwester Franziska gleich zu Beginn des Stückes für einen rührigen musikalischen Auftakt. Sehr wichtig in diesem Stück war die Musik. Josef Zweck bereitete nicht nur alle musikalischen Einspielungen im Stück vor, er leitete und begleitete auch in jeder Aufführung mit seiner Gitarre die Live-Gesänge. Ihm treu zur Seite stand Lukas Ries mit seiner Quetschn. Für den richtigen Ton und das optimale Bühnenlicht sorgten Michi Vogt und Leander Brandelik.

Die perfekte Maske kam von Edeltraud Dotzler mit ihrem Schminkteam. Den heimeligen Innenhof des Stechweberhofs in Wutschdorf verwandelte Erwin Altmann mit seinen erfahrenen Bühnenbauern in ein einmalig wirkendes und verblüffend wechselndes Bühnenbild. Spielleiter Benno Schißlbauer hatte im Vorfeld viel Arbeit, dieses Stück so auf die Bühne zu bringen. Den zahlreichen Besuchern wurden vom Bewirtungsteam um Helga Vogt und Niko Ries versorgt. Und der Wettergott war in diesen eher unbeständigen Wochen den Freudenbergern stets gut gesonnen.

Das gesamte Ensemble der Freudenberger Bauerbühne.
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