Der Corona-Herbst kann es nicht gewesen sein, der den großen Hermann Hesse im November 1905 zu seinem Gedicht „Im Nebel“ animiert hat. Nichtsdestotrotz beschreiben die Verse seltsam genau die in den Zeiten von Quarantäne und Isolation vorherrschende Tristesse, die im November 2020 wie eine Glocke über dem Land liegt und den Menschen die Luft nimmt. Doch das Wandern im weißen Gewaber kann auch befreiende, ja tröstliche Wirkung entfalten. Wer ist der Mensch, den die Schönheit der Natur nicht das Herz rührt? Wie hier der Wald am Johannisberg bei Freudenberg, geheimnisvoll in eine Nebelsuppe getaucht.
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