17.12.2019 - 10:32 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Straße und Brücke bei der Greßmühle werden erneuert

Die Gemeindeverbindungsstraße bei der Greßmühle, die von der Kreisstraße AS 30 in Richtung Langangerweg-Wagrain führt, und die dortige Brücke über den Krumbach werden 2020 erneuert. Der Gemeinderat Freudenberg erfährt Details.

Die Verbindungsstraße samt Brücke (im Vordergrund) von Greßmühle in Richtung Amberg-Wagrain, die auch als Zufahrt zum Pandurenpark des SV Raigering dient, wird bis zur Gemeindegrenze erneuert.
von Alfred SchornerProfil

Wie Bürgermeister Alwin Märkl bei der Sitzung des Gemeinderats bekanntgab, wurde mit dem beauftragten Ingenieur-Büro Seuss die Terminkette für die Umsetzung der Maßnahme besprochen. Baubeginn ist am 1. April 2020, die Arbeiten sollen am 30. November abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich für den Brücken- und Straßenneubau inklusive Baunebenkosten auf 1.057.910 Euro. Mit der Stadt Amberg wird die während der Bauzeit geänderte Verkehrsführung besprochen.

Der Bürgermeister informierte das Gremium über den Bescheid zur Straßenpauschale 2019. Demnach erhält die Gemeinde für 2019 eine Zuweisung von 18.090 Euro. Märkl blickte auf eine Besichtigung der möglichen Förderprojekte Lagerhaus Freudenberg, Turnhalle und Tempelmuseum Etsdorf sowie eines leerstehenden Anwesens in Lintach durch das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) zurück. Während für die beiden erstgenannten Projekte eine Förderung in Aussicht steht, war das Urteil für das leerstehende Gebäude negativ ausgefallen.

Martina Dietrich vom Büro Stadt und Raum Amberg stellte das Konzept für das Baugebiet Freudenberg-West vor, wofür der Flächennutzungsplan geändert werden müsse. Die Fachstellenbeprechung von 2014 ist in den Planungen berücksichtigt. In dem geplanten allgemeinen Wohngebiet entstehen 16 Parzellen für Einfamilienhäuser. In der Mitte können auf größeren Plätzen wahlweise auch Doppel- oder Reihenhäuser errichtet werden. Die Vorgaben des Wasserwirtschaftsamts machen aber eine Verwirklichung von der Planung und Umsetzung eines Hochwasserschutzes für diesen Bereich abhängig. Stephan Dietrich stellte eine Machbarkeitsstudie für die Hochwasserfreilegung vor. Zeitgleich mit dem Bauleitplanverfahren sollte ein Planfeststellungsverfahren für das Baugebiet laufen. Den von Rainer Rubenbauer vom Ingenieurbüro UTA-Ingenieure vorgetragenen Anpassungen, die sich auf Stellungnahmen zum Bebauungsplan Etsdorf-Süd beziehen, stimmte der Gemeinderat zu und beschloss die öffentliche Auslegung.

Alwin Märkl berichtete von nochmaligen intensiven Gesprächen einiger Bürgermeister und Vertretern der Stadt Amberg über die Finanzierung des An- und Umbaus des Tierschutzheims und den Abschluss eines Fundtiervertrags. Nach derzeitigen Stand dürften die Baukosten bei 2,5 Millionen Euro liegen. Die kommunalen Finanzierungsanteile würden sich demnach nach Abzug der staatlichen Förderung auf 1,75 Millionen Euro belaufen, was für die Gemeinde Freudenberg rund 50.000 Euro bedeute. Diese sollten mit 20, 60 und nochmals 20 Prozent auf die nächsten drei Jahre aufgeteilt werden. Der Gemeinderat stimmte dem zu und genehmigte außerdem den Abschluss eines Fundtiervertrags mit einer Pauschale von 1,50 Euro pro Einwohner.

Die Stadtwerke Amberg planen, im Bereich von Paulsdorf eine Freiflächen-Photovoltaikanlage zu errichten. Die Bevölkerung wird darüber in einer Informationsveranstaltung unterrichtet. Für die Kommunalwahlen 2020 werden die bisherigen Stimmbezirke in den Gemeindeteilen sowie drei Briefwahlbezirke eingerichtet. Die Wahlhelferentschädigung beträgt für den Wahlsonntag 50 Euro sowie für die Auszählung der Stimmzettel für den Kreistag am Montag 25 Euro.

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