Zum 50. Mal unterstützten die Friedenfelser Bürger das Engagement der Kolpingsfamilie - und das vorbildlich. Pünktlich zur vereinbarten Zeit legten viele Einwohner prall gefüllte Säcke mit alten Schuhen, Bettwäsche und Bekleidung bereit. Reiner Gärtner, Vorsitzender der Kolpingsfamilie, und sein Arbeitsteam sammelten mit einem großen Lastwagen der Schlossbrauerei und dem Bus der Gemeinde Friedenfels die Altkleidersäcke ein.
„Wir beteiligen uns nun schon 50 Jahre an dieser Aktion. Die Sammlungserlöse kommen nicht in die Taschen gewerblicher Sammler, sondern werden für gemeinnützige Zwecke verwendet. Dazu zählen zahlreiche soziale Projekte. Auch brauchen wir Finanzmittel für unsere Aufgaben vor Ort“, informierte Vorsitzender Reiner Gärtner bei der Sammelaktion. Er dankte den zahlreichen Spendern bereits bei der Abholung.
Mit dem Sammelergebnis trägt die Friedenfelser Kolpingsfamilie auch wieder zur Unterstützung des Kolping-Ferienhauses Lambach sowie des Jugendwohnprojekts in Regensburg und besonderer Hilfsprojekte in Brasilien bei. Außerdem komme Geld an den Bezirksverband Tirschenreuth und die örtliche Kolpingsfamilie zurück, weiß Reiner Gärtner. Sein besonderer Dank galt am Ende der Sammlung den freiwilligen Helfern. Martin Bischof, der den Lastwagen der Brauerei steuerte, und Bernhard Schmidt mit dem Gemeindebus wurden von den Sammlern Maximilian Bischof, Lisa-Marie und Manuel Schmidt, Alexander Schön, Johannes und Theresa Schraml, Lukas und Sebastian Schultes sowie von Kai-Ian und Korbinian Weidner unterstützt. Auch der Gemeinde und der Schlossbrauerei dankte der Vorsitzende für die Bereitstellung der Fahrzeuge und der kostenlosen Getränke für sein Helferteam.
Vor nicht erwarteten Schwierigkeiten stand die Kolpingsfamilie jedoch, als sie mit ihren Fahrzeugen nach der Sammelaktion in Friedenfels an der Abladestation in Erbendorf eintraf. Die angekündigten großen Container für den Weitertransport standen noch nicht zur Verfügung und wurden erst Stunden später bereitgestellt. Den Mitgliedern aus dem Erholungsort blieb deshalb nichts anders übrig, als die Aktion abzubrechen und mit der gesammelten Ware am nächsten Tag nochmals nach Erbendorf zu fahren. Am Samstag klappte dies dann jedoch reibungslos. Für den zweiten Arbeitseinsatz dankte Vorsitzender Reiner Gärtner seinen Mitgliedern deshalb besonders.













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