Friedenfels
28.01.2019 - 14:19 Uhr

Ehemalige Mitarbeiter der Schlossbrauerei gründen Stammtisch

Um die ausgezeichnete Kameradschaft aus dem täglichen Berufsleben wieder aufleben zu lassen, gründeten ehemalige Mitarbeiter der Schlossbrauerei Friedenfels einen Rentnerstammtisch.

19 ehemalige Mitarbeiter der Schlossbrauerei Friedenfels kamen zum ersten offiziellen Treffen eines Brauerei-Rentnerstammtisches. Otto Geyer und Bernhard Zötzl (Zweiter und Dritter von links) sowie Helmut Keck (rechts) hatten das Treffen organisiert und vorbereitet. Geschäftsführer Thomas Schultes (links) und Braumeister Christian Mitterbauer (Vierter von links) wünschten dem Stammtisch, der sich künftig regelmäßig trifft, viel Erfolg und ihren ehemaligen Mitarbeitern weiterhin viel Gesundheit. Bild: bsc
19 ehemalige Mitarbeiter der Schlossbrauerei Friedenfels kamen zum ersten offiziellen Treffen eines Brauerei-Rentnerstammtisches. Otto Geyer und Bernhard Zötzl (Zweiter und Dritter von links) sowie Helmut Keck (rechts) hatten das Treffen organisiert und vorbereitet. Geschäftsführer Thomas Schultes (links) und Braumeister Christian Mitterbauer (Vierter von links) wünschten dem Stammtisch, der sich künftig regelmäßig trifft, viel Erfolg und ihren ehemaligen Mitarbeitern weiterhin viel Gesundheit.

"Zeltmeister" Bernhard Zötzl hatte bereits vor Wochen die Idee. Sofortige Fürsprecher fand er in Otto Geyer und Helmut Keck. Gemeinsam wurden die Vorbereitungen getroffen. Bei zwei kleineren Zusammenkünften mit weiteren ehemaligen Mitarbeitern besprach man Details und schuf die Voraussetzungen für einen Stammtisch. Die jetzigen Rentner leben schließlich nicht alle in Friedenfels. Neben den Ortsansässigen nahm man Kontakt mit ehemaligen Kollegen in Thumsenreuth, Marktleuthen, Erbendorf und Waldershof auf. Überall kam sofortige Zustimmung.

Otto Geyer, Helmut Keck und Bernhard Zötzl freuten sich deshalb enorm, dass zur ersten offiziellen Zusammenkunft im Brauereimuseum gleich 19 von den derzeit noch 25 lebenden ehemaligen Mitarbeitern kamen. Zum ersten Stammtischtreffen gehörte auch eine Brauereiführung, die besonders die "alten" Rentner freute. Einige von ihnen genießen nämlich ihren "Unruhestand" schon seit vielen Jahren und waren erstaunt von manch einer Neuerung im Betrieb.

Braumeister Christian Mitterbauer zeigte die vielen Veränderungen und Modernisierungen in den vergangenen Jahren auf und freute sich am großen Interesse der einstigen Mitarbeiter. Dass die Brauerei ihr Leben war, merkte man beim anschließenden Gespräch im Museum sofort. Viele Episoden aus der damaligen Zeit machten ihre Runden und wurden in Erinnerung gerufen. Für viel Freude sorgte die Antwort auf die Frage, wie oft man sich denn in Zukunft treffen will. Während sich die meisten der ehemaligen Mitarbeiter für drei bis vier Mal im Jahr aussprachen, meinte der einstige Repräsentant der Schlossbrauerei, Emmeram Trottmann: "Selbstverständlich jede Woche."

Die Friedenfelser Gaststätten sind nach dem Start im Brauereimuseum die nächsten Veranstaltungsorte. Am Dienstag, 21. Mai, findet der Stammtisch im Gasthof "Goldener Engel" statt. Nach dem Besuch der Lokale am Ort wollen die Stammtischfreunde auch auswärtigen Wirtshäusern ihren Besuch abstatten. "Schließlich haben wir ja unser Bier bei vielen Gasthäusern im Umland abgeladen und freuen uns, alte Bekannte in der Region wiederzutreffen", meinten einige ehemalige Bierfahrer.

Bei der Stammtisch-Gründung vereinbarten die Teilnehmer noch weitere Aktivitäten. So will man ein klassisches Fotoalbum zusammenstellen, um die einstigen Berufe und Arbeiten in der Schlossbrauerei zu dokumentieren. Bernhard Zötzl beauftragte seine ehemaligen Kollegen, zuhause in den Familienarchiven zu stöbern und beim nächsten Treffen Bilder mitzubringen. Die Kopien davon sollen in einem Fotobuch ständige Begleiter bei den Treffen werden. Auch an einen Gottesdienst für die bereits verstorbenen Mitarbeiter wurde gedacht.

Der abschließende Dank des Rentnerstammtisches galt Braumeister Christian Mitterbauer für die Führung. Lob bekam er zudem für das Bier: "Seit wir weg sind, hat sich die Qualität nicht verschlechtert", scherzten die Fachleute. Geschäftsführer Thomas Schultes hatte zur Gründungsversammlung das Bier für seine "Ehemaligen" kostenlos zur Verfügung gestellt.

 
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