20.08.2018 - 16:32 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Erinnerung an legendäre Bergrennen

Nach drei Jahren Pause findet auf der Rennstrecke zwischen Friedenfels und Poppenreuth wieder ein "Berg-Classic-Preis" statt.

Darauf brennen viele Autofans: Auf der legendären Rennstrecke zwischen Friedenfels und Poppenreuth findet von Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. August, der „Dritte Friedenfelser Berg-Classic-Preis 2018“ statt. Der Startpunkt auf der kurvenreichen Strecke ist auch nach über 50 Jahren gleich geblieben. Früher ging es um die Schnelligkeit und Geschwindigkeit, heute um die Gleichmäßigkeit. Viele historische Fahrzeuge gehen an den Start.
von Bernhard SchultesProfil

(bsc) Von Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. August, präsentieren im Fahrerlager rund um den Ökonomiehof sowie auf der 3150 Meter langen Strecke die Veranstalter ein außergewöhnliches Event. Seit Monaten stehen die Arbeiten beim AC Friedenfels und dem MSC Wiesau im Zeichen dieser Veranstaltung. "Wir sind in der heißen Phase zum '3. Friedenfelser Berg-Classic-Preis 2018' ", erklärt der Vorsitzende des AC, Stefan Schmalzreich.

Gemeint waren die immensen Arbeiten im Vorfeld und die an der Rennstrecke. "Trotz der mittlerweile angesammelten Erfahrung und Routine durch die beiden letzten Veranstaltungen, gibt es immer wieder Dinge, die man verbessern kann", weiß Schmalzreich. Aber auch die mittlerweile zahlreich eingegangenen Meldungen ließen in den vergangenen Wochen die Herzen der Motorsportfans höher schlagen. 27 Fahrer und Fahrzeuge, darunter die bekannten NSU-Prinzen, BMW, Rennsport-Klassiker von Fiat, Ford, Opel oder VW, besonders wertvolle Oldtimer-Tourenwagen, Formel-Fahrzeuge und eine ganz besondere Rarität: Ein Mercedes 24/100/140 aus dem Jahr 1924. "Damals der schnellste Serien-Tourenwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h", wie Stefan Schmalzreich weiß.

Als einen weiteren Glanzpunkt des dreitägigen Spektakels schildern die Veranstalter die Präsentation der Fahrzeuge und ihrer Fahrer am Samstag um 18.30 Uhr rund um den Schlossplatz. Zudem gehört in diesem Jahr auch ein kostenloser Shuttleservice zum Programm, der die Gäste von den Parkplätzen und vom Fahrerlager in Friedenfels zur Rennstrecke bringt.

"Vom Festbetrieb über das sportliche Geschehen bis hin zu den Arbeiten hinter den Kulissen - über 200 Helfer haben wir im Einsatz", weiß Schmalzreich. Wie schon bei den beiden letzten Veranstaltungen 2012 und 2015, handelt es sich bei der diesjährigen Veranstaltung ebenfalls nicht um ein Bergrennen mit Höchstgeschwindigkeit. Schmalzreich: "Es ist eine Berg-Gleichmäßigkeitsprüfung für historische Automobile und Formelfahrzeuge. Die Piloten sollen Gespür für gleichmäßiges Fahren zeigen und den abgesperrten Abschnitt mit einer Länge von über drei Kilometern bei den Wertungsläufen möglichst in der gleichen Fahrzeit durchfahren." Mit der diesjährigen Veranstaltung halten die beiden Vereine auch eine Legende wach: 40 Jahre nach dem Aus der legendären Bergrennen mit Tausenden von Besuchern kommen neben den Interessierten die Liebhaber von historischen Automobilen und Formelfahrzeugen auf ihre Kosten.

Info:

Freitag, 24. August: 16 bis 20 Uhr Papier- und Fahrzeugabnahme im Fahrerlager, ab 20 Uhr Festbetrieb im Festzelt mit der Band „Charivari“. Samstag, 25. August: 7 bis 10 Uhr Papier- und Fahrzeugabnahme im Fahrerlager, 9 Uhr Fahrerbesprechung im Festzelt, 9.30 bis 17 Uhr Trainingsläufe, 18.30 Uhr Vorstellung der Fahrer und Präsentation der Fahrzeuge. Anschließend Fahrerlagerparty im Festzelt mit der Band „Famers Five“. Sonntag, 26. August: 9 bis 17 Uhr Wertungsläufe, 17.30 Uhr Siegerehrung erneut im Festzelt. (bsc)

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