Das Königreich Bhutan und das ehemalige Königreich Sikkim, im östlichen Himalaya gelegen, sind auf der touristischen Weltkarte schon lange keine weißen, unbekannten Flecken mehr, natürlich etwas exotische. Beiden Ländern ist gemeinsam, dass sich hier der seit vielen Jahrhunderten ausgeübte Buddhismus relativ ungestört von zerstörerischen Kraft von außen entwickelt hat. Diese beiden Länder zu bereisen, ist jedoch mit einigen Hindernissen behaftet.
Als Tourist darf man Sikkim nur mit einem speziellen Permit betreten. Nach Bhutan darf man nur mit einer Einladung durch eine bhutanische Reiseagentur und der Vorabzahlung des gesamten Reisepreises. Individualtourismus ist besonders in Bhutan unbekannt, informiert Andreas von Heßberg vorab zu seinem Vortrag. Speziell für Radreisende gibt es nur eine Möglichkeit, Bhutan zu erfahren: in einer organisierten Gruppenreise, mit Begleitfahrzeug, Führer und gebuchten Unterkünften. Dem Bayreuther Abenteurer und Buchautor Andreas von Heßberg ist das Glück beschieden gewesen, als erster Reiseradler überhaupt das Himalaya-Königreich auf eigene Faust zu erkunden. So konnte er das gesamte Land (so groß wie Baden-Württemberg) sehr viel besser entdecken als in einer Besuchergruppe und besser als von einem schnellen Fahrzeug aus, mit einer Glasscheibe zwischen Reisendem und Umgebung. Eine Traumsituation für einen Reisejournalisten in einem Land voll grandioser Naturlandschaften, faszinierender Geheimnisse und strenger Traditionen.
In Sikkim konnte der Abenteurer viele buddhistische Klöster und Tempel besuchen, an Ritualen und Festen teilnehmen, aber auch die atemberaubende Bergwelt des Kangchendzönga-Nationalparks erwandern. Allein wegen der Rhododendron-Blüte ist Sikkim eine Reise wert, meint der Abenteurer.
Die Multimediashow Heßbergs zeigt die zwei Länder und deren Bewohner, die besonders freundlich, glücklich und zufrieden sind. Die Verantwortlichen des Naturparks Steinwald haben den Referenten am Freitag, 29. März, um 19.30 Uhr nach Friedenfels in die "Schlossschänke" eingeladen. Der Eintritt kostet sechs Euro, für Mitglieder vier Euro.














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