27.08.2018 - 11:42 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Glücklich am Friedenfelser Berg

Bodenwellen, Kurven und Anbremspunkte sind im Gedächtnis der Fahrer gespeichert. Andreas Götz mit Beifahrer Rudolf Linn aus Hersbruck bewältigen die Strecke am besten. Sie sichern sich den Gesamtsieg.

Die Gesamtsieger Andreas Götz (mit Siegerkranz) und Beifahrer Rudolf Linn (mit Bierkrug) aus Hersbruck freuen sich über ihren Erfolg. Glückwünsche überbringen (von links) Alfred Thomaka vom ADAC Nordbayern, Bürgermeister Gottfried Härtl, Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg, Erhard F. Eckert, die Vorsitzenden Stefan Schmalzreich und Franz Höcht sowie stellvertretender Landrat Alfred Scheidler und Bernd Aßmann.
von Bernhard SchultesProfil

(bsc) "Friedenfels war an diesem Wochenende Zentrum des Motorsports in ganz Deutschland, vielleicht sogar in ganz Europa", stellte stellvertretender Landrat Alfred Scheidler bei der Siegerehrung im prall gefüllten Festzelt fest. Diese Aussage machte nicht nur die Fahrer, sondern vor allem die Veranstalter des "3. Friedenfelser Berg-Classic-Preises" glücklich. Der AC Friedenfels und der MSC Wiesau heimsten viel Lob der Akteure für die beeindruckende Rennstrecke ein.

Hier unser Video vom Friedenfelser Berg-Classic-Preis:

Außerdem strömten nach dem kühlen Samstag am Sonntag bei herrlichem Sommerwetter besonders viele Motorsportfans zum Friedenfelser Berg. Allein das Fahrerlager rund um den Schlossberg, das bei freiem Eintritt besucht werden konnte, verzeichnete am Sonntag bis zum späten Abend über 2000 Besucher. Stets gut besetzt waren auch die Shuttlebusse, die die Besucher kostenlos zur nahe gelegenen Rennstrecke brachten. Alle waren fasziniert von diesem motorsportlichen Großereignis.

Aus allen Teilen Deutschlands kamen die 130 Teilnehmer mit ihren Oldies. "Es ist ein Traum, auf dieser kurvenreichen Strecke ohne Gegenverkehr starten zu dürfen", meinten zwei erfahrene NSU-Prinz-Piloten. Die Faszination dieses Berges erfasste aber auch die jüngere Generation und weibliche Motorsport-Fans. So war die 27-jährige Madeleine Thäter aus Engelthal mit ihrem Ford Escort RS 2000, Baujahr 1973, in Begleitung ihres Vaters Leonhard Thäter angereist, der ebenfalls einen Ford Escort RS 2000, Baujahr 1978, steuerte und den Berg bezwang. Beide zeigten sich tief beeindruckt vom Rennen und spendeten den Veranstaltern großes Lob. Dass neben einer guten Platzierung im gesamten Starterfeld auch eine interne Wertung bei diesem reinem Familienduell Gültigkeit hatte, versteht sich von selbst.

Viel Anerkennung bekamen auch Bernd Aßmann aus Waldershof und Erhard F. Eckert aus Himmelkron. Als echte Spezialisten und Kenner der gesamten Motorsportszene moderierten sie die dreitägige Veranstaltung an der Strecke, im Fahrerlager und bei der Siegerehrung. Deutlich machten die beiden Sprecher sowie zahlreiche weitere Redner bei der Siegesfeier, dass eine derartige Veranstaltung auch die Unterstützung von Grundstücksbesitzern benötigt. Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg galt deshalb besonderer Beifall für die Bereitstellung seiner Waldflächen und Zuschauerplätze entlang der Rennstrecke sowie von Wiesen für Parkplätze und die zahlreichen Flächen des Fahrerlagers.

Einzigartig, schwergewichtig und originell waren die Siegertrophäen. Riesige, handgefertigte Bierkrüge mit der Aufschrift und dem Emblem des "3. Friedenfelser Berg-Classic-Preises" waren die sichtbaren Auszeichnungen für die sportlichen Erfolge. Bereits bei der Übergabe der Preise auf der Bühne feierten viele Teams und Einzelfahrer euphorisch ihr Ergebnis am Friedenfelser Berg.

Heiß begehrt sind die Plätze in den Zuschauerzonen entlang der Rennstrecke.

Heiß begehrt sind die Plätze in den Zuschauerzonen entlang der Rennstrecke.

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