20.11.2019 - 14:14 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Gott mehr dienen als dem Kaiser

Gut besucht war die Martinsfeier der Seniorenvereinigung im Restaurant „Mühlbachtal“. Das Leben des Heiligen stand im Mittelpunkt der Zusammenkunft.

von Autor ROHProfil

In Vertretung des Vorsitzenden Erwin Bächer, der sich im Genesungsprozess befindet, begrüßte Josef Wendl die Gäste. Nach der Gratulation der November-Geburtstagskinder ergriff Ruhestandspfarrer Siegfried Wölfel das Wort. Er erinnerte an den Martinszug am 11. November mit dem Martinsspiel, das die Kinder beschert haben: „Da geht uns das Herz auf!“ Der Heilige Martin sei eine Größe, dessen Andenken 1400 Jahre überdauert habe und in der ganzen Welt gefeiert werde. Es ist schon etwas Besonderes, wenn der Sohn eines römischen Offiziers vom Pferd steige und das Elend wahrnehme, sagte der Geistliche. Die Legende mit dem Mantel sei deshalb am bekanntesten, weil Martin als junger Soldat eine soziale Einstellung gelebt und den Schwur vor dem Kaiser als Soldat verweigert habe. Als Vollblutchrist habe er einem anderen Gott als dem „göttlichen“ Kaiser dienen wollen. Es gelte die Empfehlung, als Christ zu leben, zu helfen und zu teilen, fasste Wölfel zusammen. Die Laterne führten die Kinder als Martinssymbol mit. Das Licht solle die Dunkelheit vertreiben. Um die Martinsfeier perfekt zu machen, teilten Hedwig Wendl und Theo Höfer Martinshörnchen an die Besucher aus.

Der Weihnachtsmarkt im Ökonomiegebäude steht bevor, wie Josef Wendl ankündigte. Rüstige Rentner für den Aufbau der Buden am 13. Dezember ab 9 Uhr seien gesucht: „Es wäre schön, wenn wieder Freiwillige zulangen!“ Im Vorjahr habe es hervorragend geklappt. Das nächste Treffen der Senioren sei am 11. Dezember im „Goldenen Engel“. Am 1. Dezember seien alle älteren Mitbürger zur Adventsfeier des Roten Kreuzes eingeladen.

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