Friedenfels
04.04.2019 - 11:31 Uhr

Jubel über Triple beim TSV

Die Eisstockschützen des Turn- und Sportvereins feiern den größten Triumph in ihrer 50-jährigen Vereinsgeschichte. Drei Eisstock-Mannschaften steigen gleichzeitig auf. Die erste Mannschaft sogar in die Bayernliga.

Riesenfreude bei den Eisstockschützen des TSV Friedenfels: Mit dem Aufstieg von drei Mannschaften in Bayernliga, Bezirksoberliga und Bezirksliga gelang der erfolgreichen Sparte der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Spartenleiter Martin Streim (links) beglückwünschte seine Vereinskameraden Andreas Streim, Thomas Beer, Andreas Höfler und Reinhold Beyerlein (vorne von links) sowie Walter Trottmann, Manuel Streim, Martin Bischof und Heinz Störtzer (hinten von links). Bild: bsc
Riesenfreude bei den Eisstockschützen des TSV Friedenfels: Mit dem Aufstieg von drei Mannschaften in Bayernliga, Bezirksoberliga und Bezirksliga gelang der erfolgreichen Sparte der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Spartenleiter Martin Streim (links) beglückwünschte seine Vereinskameraden Andreas Streim, Thomas Beer, Andreas Höfler und Reinhold Beyerlein (vorne von links) sowie Walter Trottmann, Manuel Streim, Martin Bischof und Heinz Störtzer (hinten von links).

"Die Wintersaison 2018/19 ist die erfolgreichste Saison seit der Gründung unserer Abteilung im Jahr 1969", informierte Spartenleiter Martin Streim freudestrahlend zu Beginn einer ganz besonderen Feier. Für zwei Tage hatte die Sparte Eisstock des TSV Friedenfels das Eisenbahnerhaus in Bärnhöhe gemietet, um den Aufstieg seiner drei Mannschaften ordentlich zu feiern. Trotz kurzer Schlafphasen waren sich die Mitglieder der erfolgreichen Mannschaften am Ende des Hüttenaufenthalts einig: „Die Aufstiegsfeier mitten im Steinwald hatte Champions-League-Niveau.“

Besonders freuten sich die Eisstockschützen dabei, dass sich auch einstige Gründungsmitglieder und Förderer der Sparte Eisstock an der Feier beteiligten. Otto Zeitler, Manfred Schmalzreich und Otto Schiener erhielten nach der Begrüßung durch Spartenleiter Martin Streim deshalb viel Applaus. Abgesehen von der Euphorie, die während des gesamten Aufenthalts herrschte, rieben sich aber immer wieder einige Anwesende und Mitglieder verwundert die Augen und meinten: „Mehr ist doch gar nicht möglich.“ Von den 29 Mitgliedern der Abteilung ist nämlich nur etwa die Hälfte der Stockschützen an den Wochenenden auf den Eis- und Asphaltflächen bei Turnieren und Meisterschaften in der Region im Einsatz.

Dass in einer Saison dann gleich drei Mannschaften der Aufstieg gelingt, war für Martin Streim schon ein kleines Wunder. „Wir können es halt“, meinte er augenzwinkernd und erinnerte bei einer kurzen Rückschau an die spannende Wintersaison. Dabei fiel es ihm eingangs fast schwer, bei welcher Mannschaft er anfangen sollte, wie er freimütig gestand. Denn jedes Team hatte mit seinen Eisstockschützen seine ganz eigene Erfolgsstory geschrieben, betonte der Spartenleiter.

Streim gratulierte Thomas Beer, Reinhold Beyerlein, Andreas Höfler und Andreas Streim von der ersten Mannschaft zum Aufstieg in die Bayernliga. Martin Streim brachte dabei die 28 Mannschaften ins Gedächtnis, die sich an den Turniertagen mit dem heimischen Team viele spannende Wettkämpfe lieferten, doch am Ende den ESF Heselbach-Meldau und den TSV Friedenfels ziehen lassen mussten. "Mit 37:17 Punkten hat sich unsere Mannschaft die Vizemeisterschaft erkämpft und den Aufstieg gesichert", erinnerte Martin Streim. In ihren Wettbewerbsklassen ganz oben auf dem Siegerpodest standen am Ende sogar die zweite und dritte Mannschaft des TSV Friedenfels. Martin Bischof, Heinz Störtzer, Martin Streim und Walter Trottmann sicherten sich den Meistertitel in der Bezirksliga und stiegen in die Bezirksoberliga auf. „Man wollte eigentlich mit der zweiten Mannschaft nur die Klasse halten“, informierte Martin Streim und gratulierte dem erfolgreichen Team deshalb ganz besonders zum Aufstieg.

Auch die künftige Bezirksliga-Teilnahme der dritten Mannschaft ragte bei der Aufstiegsfeier heraus. Norbert Härtl, Bertold Kraus, Manuel Streim und Peter Wildenauer sicherten sich mit einem Punkt Vorsprung eindrucksvoll die Meisterschaft in der Kreisoberliga. Als Basis für den einzigartigen Vereinserfolg nannte Spartenleiter Martin Streim die gute Kameradschaft in der Abteilung, viel Training und die Leidenschaft der Mitglieder zum Eisstocksport.

Zu den Gratulanten bei der Aufstiegsfeier zählte selbstverständlich auch der Hauptverein. Erster Vorsitzender Johannes Härtl bezeichnete in seiner Laudatio die Sparte Eisstock als die erfolgreichste Abteilung und sagte wörtlich: „Ihr seid das Aushängeschild des TSV Friedenfels.“ Zudem dankte er den Eisstockschützen für ihre Begeisterung zum Sport und für ihr Engagement im Turn- und Sportverein. Viel Applaus bekam er nach der Überreichung einer Spende an Martin Streim zur Finanzierung der Aufstiegsfeier. Einig waren sich die beiden TSV-Verantwortlichen bei einer abschließenden Vorschau auf die nächste Saison: „Nun gilt es, das Erreichte zu bestätigen und den Klassenerhalt der Mannschaften zu favorisieren.“

 
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