„Es ist heute ein besonderer Tag, da die Junge Union Friedenfels erstmals in ihrer Geschichte eine eigene Gemeinderatsliste aufstellt“, meinte der JU-Vorsitzende Maximilian Heindl, zu Beginn der Nominierungsversammlung. In Besprechungen hatte sich die CSU-Nachwuchsorganisation aus dem Naturerlebnisdorf im Vorfeld zu diesem Vorhaben entschlossen. Zuspruch erhielt bei der gut besuchten Veranstaltung im Gasthof „Goldener Engel“ der agile politische CSU-Nachwuchs zuhauf. So gratulierten zu der Entscheidung die anwesende JU-Kreisvorsitzende Sandra Dostler und der Friedenfelser CSU-Bürgermeisterkandidat Adrian Käß.
Mehr Transparenz
Ein klares Ziel für die am 8. März 2026 stattfindende Wahl hat der JU-Ortsverband bereits vor Augen: „Gute Ergebnisse erreichen und nach Möglichkeit im Gemeinderat mitregieren.“ Heindl stellt das Programm kurz vor. Neben der Sanierung von Ortsstraßen, Bau der Kläranlage und der Erweiterung des Feuerwehrhauses hatte er den Rest in drei Kernthemen verpackt. Der Zusammenhalt sei in den letzten sechs Jahren im Ort zwischen Bürgern, Vereinen und der Gemeinde verloren gegangen, bedauerte der JU-Spitzenkandidat und machte die mangelnde Kommunikation von Seiten der Gemeinde dafür verantwortlich. Heindl forderte mehr Transparenz bei den gemeindlichen Entscheidungen.
Kein Blatt vor dem Mund nahm er auch zum viel diskutierten Freibad. „Wir haben es geschafft, dass auch 2025 unser Freibad wieder geöffnet werden konnte.“ Mit "wir" sei nicht die Gemeinde, sondern "die Ehrenamtlichen im Förderkreis, in der Wasserwacht, die Rettungsschwimmer, die Mitglieder des Technikteams, die `Rasenmäher´ und Grünanlagenpfleger, die Beach-Volleyballsanierer, wir alle als Bürger von Friedenfels, haben es geschafft, dass unser Freibad aufmachen konnte“.
Zu lange Planungsphase
Nicht einverstanden zeigte sich Heindl auch mit den langen Planungen zur Erweiterung des Kinderhauses. "Seit dem Bedarf im Jahr 2022 bis zur voraussichtlichen Fertigstellung 2028 vergehen sechs Jahre", betonte der Vorsitzende: „Wenn wir Pech haben, sind wir bis zur Fertigstellung soweit, dass die Familien ihre Kinder bereits woanders untergebracht haben“.
Um am 8. März 2026 auf dem Stimmzettel stehen zu können, benötigt der Ortsverband der JU nun noch 50 Unterschriften von Unterstützern, die persönlich während der Geschäftszeiten im Rathaus geleistet werden müssen. Wenig überraschend hingegen kam durch den JU-Spitzenkandidaten die Wahlempfehlung für CSU-Bürgermeisterkandidaten Adrian Käß. Käß, zugleich CSU-Ortsverbandsvorsitzender, dankte dem CSU-Nachwuchs und sicherte der JU im Gegenzug seine volle Unterstützung im Wahlkampf zu. Die Liste der Jungen Union Friedenfels: 1. Maximilian Heindl, 2. Carsten Schlicht, 3. Lukas Schultes, 4. Annamaria Härtl, 5. Julian Fleischmann, 6. Gerald Trummer, 7. Carolin Heindl, 8. Lucia Meißner.













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