15.11.2019 - 13:49 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Kräfte bündeln und mobilisieren

In der Jahresversammlung der UFW richtet sich der Fokus bereits klar auf die Kommunalwahl im März.

Die Führung der Unabhängigen Freien Wählergemeinschaft mit dem Gründungs- und langjährigen Gemeinderats- und Kreistagsmitglied Emmeram Trottmann: Vorne von links Emmeram Trottmann, Kassier Werner Zuleger, Erster Vorsitzender Oskar Schuster, Zweiter Vorsitzender Wolfgang Stummreiter, Schriftführer Tobias Megies; hinten von links Peter Steinhauser (Wahlleiter), Hermann Stobitzer, Karin Gradl, Carolin Breitner, Markus Steinhauser, Kassenprüferin Gertraud Kappauf.
von Autor ROHProfil

Vorsitzender Oskar Schuster widmete sich in der Jahresversammlung der Unabhängigen Freien Wählergemeinschaft (UFW) den politischen Ereignissen seit der Gründung. Die Nominierungsversammlung folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Oskar Schuster begrüßte im Gasthof "Goldener Engel" die Mitglieder des Ortsvereins sowie die Sympathisanten, die voraussichtlich die Liste der Freien Wähler bei der Kommunalwahl 2020 "bereichern werden". Die Neuwahlen des Vorstands standen unter dem Motto "Kräfte bündeln und mobilisieren für die Kommunalwahlvorbereitungen".

Vorsitzender und Zweiter Bürgermeister Oskar Schuster begann mit einem Rückblick. Der Stellenwert der vor fast 50 Jahren gegründeten UFW sei hoch. Gründungsmitglied Emmeram Trottmann hieß er besonders willkommen. Trottmann, Ludwig Wildenauer, Orthopädie-Schuhmachermeister Hans Hartung, Bäckermeister Erwin Andresen und Schlosser Josef Kraus riefen die UFW ins Leben.

Die UFW entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer starken politischen Kraft, stellte zwischen zwei und vier Gemeinderäte, ab 1984 sogar für zwölf Jahre mit Otmar Zeitler den Ersten Bürgermeister, so Schuster. Der Bau des ersten Kindergartens im Ort, der Steinwaldhalle, die Verbesserung der Wasserversorgung mit Erweiterung Bärnhöhe und der Bau der Entsäuerungsanlage, die Ausweisung des ersten Gewerbegebietes im Ort, der Straßenbau nach Bärnhöhe und Köhlerlohe, die Einleitung der Dorferneuerung, die Sanierung der Schule mit Erweiterung, die Ausweisung und Erschließung des Baugebietes "Ölpointweg" und ein bemerkenswerter Fremdenverkehr waren laut Oskar Schuster "die herausragenden Erfolge unter Federführung von UFW/Freie Wähler".

Schuster betonte: "Regelmäßige Bürger-Stammtische, öffentliche Versammlungen, der Politische Aschermittwoch mit Fischessen, Sommerfeste, Ferienprogramme für die Kinder und bemerkenswerte Anträge im Gemeinderat zu wichtigen ortspolitischen Themen halten den Kontakt der UFW zu den Mitbürgern unserer Gemeinde, die dies wohlwollend honorieren." Zu den Vereinen pflege man enge Kontakte, unterstrich der Zweite Bürgermeister.

Das Ärzteproblem forderte neben anderen Themen eine lebhafte Diskussion. Otmar Zeitler schilderte seine Bemühungen: Er habe mit fünf Ärzten verhandelt, doch ihre ablehnenden Argumente (unter anderem: die Einwohnerzahlen seien zu gering) wogen schwer. Das Ergebnis sei ernüchternd wie auch "die fehlende Unterstützung in der Gemeinde". Eine Untersuchung durch Studenten habe ergeben: Der Rückgang der Zahl von Einrichtungen und Geschäften in den vergangenen 20 Jahren ist gravierend.

Oskar Schuster rückte noch die aktuelle Hochbehälter-Sanierung, die notwendige Verbesserung der Straßen mit tiefen Wellen und die Schaffung einer Ringleitung für den Brandschutz in der Wald- und Gartenstraße ins Blickfeld.

Der neue Vorstand:

Nach dem Kassenbericht von Werner Zuleger leitete der frühere Gemeinderat Peter Steinhauser die Neuwahlen. Die vorgeschlagenen Kandidaten stellten sich alle zur Wahl, so dass folgendes Ergebnis zustande kam: Vorsitzender Oskar Schuster, Stellvertreter Wolfgang Stummreiter, Kassenverwalter Werner Zuleger, Kassenprüfer Gertraud Kappauf, Schriftführer Tobias Megies. Beisitzer: Carolin Breitner, Gertraud Kappauf, Markus Steinhauser, Karin Gradl, Hermann Stobitzer. Großer Beifall begleitete die Kandidaten und am Ende der Dank des Vorsitzenden Oskar Schuster für ihre Bereitschaft, ein Amt zu übernehmen. (roh)

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