Friedenfels
26.08.2018 - 10:57 Uhr

Eine Legende lebt

Es ist fast so wie in der Formel 1: heulende Motoren, quietschende Reifen und ein spannender Wettbewerb. Der „3. Friedenfelser-Berg-Classic-Preis 2018“ ist ein beeindruckendes Erlebnis für Teilnehmer und Fans.

Am Friedenfelser Berg bekannt: Die NSU-Prinzen begeistern seit 50 Jahren. Bild: bsc
Am Friedenfelser Berg bekannt: Die NSU-Prinzen begeistern seit 50 Jahren.

(bsc) Bereits zum dritten Mal stand der idyllische Erholungsort im Blickpunkt von Autoliebhabern. Es gab zwei Tage lang faszinierenden Motorsport zu sehen. Bei der Berg-Gleichmäßigkeitsprüfung auf der 3,15 Kilometer langen Strecke wurden bei Besuchern unzählige Erinnerungen geweckt. Beigetragen haben dazu die Trainings- und Wertungsläufe der historischen Automobile und Formelfahrzeuge sowie der einzigartige Kontakt zu den Akteuren. Im Fahrerlager rund um den Schlossberg entwickelten sich an den drei Veranstaltungstagen unzählige „Benzingespräche“. Manch älterer Besucher nutzte die Chance, in einem der Vehikel probezusitzen. Einige hatten nach dem Führerschein solch einen Wagen selbst besessen und bekamen glänzende Augen.

Die sonst hauptsächlich von Berufspendlern, ortsansässigen Bürgern, Feriengästen und Touristen genutzte Kreisstraße 2121 zwischen Friedenfels und Poppenreuth war gesäumt mit Zuschauern, welche die Einzelzeitfahren der 127 historischen Automobile und Formelfahrzeuge beäugten. Die kurvenreiche Bergstraße ist fahrerisch anspruchsvoll, besonders wenn man die legendäre Rennstrecke der Siebziger Jahre zum ersten Mal bewältigt. Das Teilnehmerfeld kam aus ganz Deutschland. Sogar aus dem benachbarten Ausland waren Starter dabei.

Röhrende Motoren, quietschende Reifen

Das kühle Wetter am Samstag nahmen die Piloten und Besucher gelassen. „Dann laufen wenigstens die Motoren besser, meinten scherzhaft einige Akteure und Verantwortliche der beiden ausrichtenden Vereine. Der AC Friedenfels und der MSC Wiesau meisterten nach 2012 und 2015 zum dritten Mal den Spagat, Motorsport im Naturpark Steinwald zu präsentieren. Und dies mit Bravour. Die Vorsitzenden Stefan Schmalzreich und Franz Höcht setzten mit ihren Mitgliedern alle alle Bestimmungen und Auflagen, was Natur- und Umweltschutz anbelangt, akribisch um. Mit ihrer Art der Vorbereitung, Planung und getätigten Durchführung der letzten beiden Wettbewerbe, bestätigten sie das Vertrauen von Landrat Wolfgang Lippert, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, sowie der Bürgermeister Gottfried Härtl (Friedenfels) und Toni Dutz (Wiesau).

Motorsport zum Anfassen. Beim „3. Friedenfelser-Berg-Classic-Preis 2018“ spielten auch die Formelfahrzeuge eine große Rolle. Bild: bsc
Motorsport zum Anfassen. Beim „3. Friedenfelser-Berg-Classic-Preis 2018“ spielten auch die Formelfahrzeuge eine große Rolle.
Der Startpunkt auf der kurvenreichen Strecke ist auch nach über 50 Jahren gleich geblieben. Früher ging es um die Schnelligkeit und Geschwindigkeit, dieses Mal um die Gleichmäßigkeitt. Bild: bsc
Der Startpunkt auf der kurvenreichen Strecke ist auch nach über 50 Jahren gleich geblieben. Früher ging es um die Schnelligkeit und Geschwindigkeit, dieses Mal um die Gleichmäßigkeitt.
Auch viele historische Fahrzeuge gingen an den Start Bild: bsc
Auch viele historische Fahrzeuge gingen an den Start
Schnell unterwegs, früher und heute: der beliebte VW-Käfer. Bild: bsc
Schnell unterwegs, früher und heute: der beliebte VW-Käfer.
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.