Friedenfels
30.11.2025 - 18:44 Uhr
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Oskar Schuster strebt zweite Amtszeit als Bürgermeister in Friedenfels an

Lange hatte er es geheim gehalten. Bei der Nominierungsversammlung warf das Gemeindeoberhaupt nun jedoch erneut seinen Hut in den Ring. Oskar Schuster strebt eine zweite Amtszeit als Bürgermeister in Friedenfels an.

Die Kandidaten der Unabhängigen Freien Wählergemeinschaft Friedenfels für die anstehende Gemeinderatswahl im März 2026, mit Bürgermeister Oskar Schuster (vorne mitte), der für eine weitere Amtszeit nominiert wurde. Bild: bsc
Die Kandidaten der Unabhängigen Freien Wählergemeinschaft Friedenfels für die anstehende Gemeinderatswahl im März 2026, mit Bürgermeister Oskar Schuster (vorne mitte), der für eine weitere Amtszeit nominiert wurde.

Mit einem einstimmigen Votum für Oskar Schuster als Bürgermeisterkandidat sandte die Unabhängige Freie Wählergemeinschaft (UFW/FW) am Wochenende ein klares Signal. Mit Blick auf die am 8. März 2026 stattfindenden Kommunalwahlen präsentierten sich anwesende Kandidaten und Mitglieder zuversichtlich. Freude über den breiten Zuspruch an der Nominierungsversammlung im Gasthof „Goldener Engel“ hatte auch Werner Zuleger. Der Wahlversammlungsleiter sagte wörtlich: „Es ist eine Freude, so viele junge Leute anwesend zu sehen. Ihr seid die Generation, die Verantwortung übernehmen muss“. In die gleiche Kerbe schlug Reinhard Stummreiter, Fraktionssprecher der Freien Wähler im Gemeinderat.

In den Mühlen in der Bürokratie

Bürgermeister Schuster erinnerte an die Projekte und Maßnahmen seiner Amtsperiode. Er verschwieg dabei nicht, dass es am Anfang wegen Corona sehr schwierig war und aufgrund fehlender Mehrheiten im Gemeinderat für manche Beschlüsse auch Mitstreiter brauchte. Für die dabei errungenen Lösungen und Ergebnisse zeigte sich der Bürgermeister auch gegenüber den anderen Fraktionen dankbar. "Wenn ich zurückschaue, ist in den sechs Jahren in Friedenfels sehr viel passiert und wir haben viel Dinge verwirklichen können." Die Mühlen in der Bürokratie, die "manchmal sehr langsam mahlen" machte Schuster als Hauptschwierigkeit bei so mancher Umsetzung verantwortlich. "Mich nochmal zur Wahl als Bürgermeister zu stellen, ist deshalb auch dem geschuldet, dass ich manche Dinge, die ich angefangen habe, fertigstellen möchte." Der Bürgermeister hat dabei die begonnenen Planungen und Arbeiten zur Kläranlage mit dem erforderlichen Pumpwerk vor Augen, den Bauhof sowie den Kindergarten, „der zu klein ist und nicht mehr den Vorschriften entspricht."

Ein besonderes Auge will er auf die Schulkindbetreuung werfen, "die organisiert werden muss und für die im nächsten Jahr ein Rechtsanspruch besteht". Am Herzen liegt dem Bürgermeister auch eine Unterbringung von Senioren in Friedenfels. "Wir haben in Friedenfels leider das Handicap, wenn Senioren zuhause nicht mehr allein sein können, dass diese auswärts ihren Lebensabend verbringen müssen." Schuster brachte deshalb als Vision ein Seniorenwohnhaus in Friedenfels ins Spiel. Ein Hauptanliegen bei einer weiteren Amtsperiode ist für Oskar Schuster die Erweiterung des Feuerwehrhauses. "Mit Blick auf die mittlerweile vielen Aktiven brauchen wir ein Feuerwehrhaus, das den Bedürfnissen entspricht." Dieses Anliegen unterstützen auch die anderen Fraktionen im Gemeinderat. Zum finanziellen Aspekt machte der Bürgermeister eine klare Ansage: „Ich weiß, wie man bauen kann, ohne die Kosten zu überschreiten. Das ist gelungen beim Rathaus und dies würde ich auch bei den anderen Projekten wieder versuchen.“ Es sei seine große Motivation „noch einmal antreten zu wollen, zumal ich auch körperlich fit bin und mir es gut geht“.

Spiegelbild quer durch Vereine

Bei der anschließenden Aussprache unter den Besuchern gab es keine weiteren FW-Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters. Der amtierende Amtsinhaber wurde nach Vorschlag von Wahlleiter Werner Zuleger einstimmig nominiert. Bei der Vorstellung der zwölf Bewerberinnen und Bewerber für die Gemeinderatswahl im nächsten Jahr, schickte Schuster hinterher, dass diese ein Spiegelbild auch quer durch viele Friedenfelser Vereine und Gruppierungen seien. Bisher war die unabhängige Freie Wählergemeinschaft mit drei Gemeinderäten und Bürgermeister Oskar Schuster im Gremium vertreten. Mit Gertraud Wildenauer scheidet wegen Wohnortwechsel zum Ende der Amtszeit ein FW-Mandatsträger aus dem Gemeinderat aus.

Ohne Gegenstimme votierten die Mitglieder für folgenden FW-Wahlvorschlag: Listenplatz eins Oskar Schuster, 2. Thomas Dietz, 3. Reinhard Stummreiter, 4. Michael Merkl, 5. Arnd Gebhard, 6. Markus Kellner, 7. Mario Seitz, 8. Manuel Fuchs-Wick, 9. Sebastian Dietz, 10. Zita Schuster-Thaler, 11. Johannes Krös, 12. Heike Rohrer. Ersatz Christian Preiß und Tatjana Krös.

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