Mit ihrem Smartphone oder einem anderen Wifi-fähigen mobilen Endgerät können Besucher und Einheimische demnächst an einem weiteren Ort in Friedenfels das Internet nutzen, ohne dabei das eigene Datenvolumen zu belasten. Der Gemeinderat hat mit der Einrichtung eines weiteren Bayern-W-LAN-Hotspots im Bereich Rathaus/Tourist-Info/Schule/Kirche dafür die Voraussetzungen geschaffen. Nach der bereits erfolgten Installation eines Hotspots an der Steinwaldhalle und im Sommer im Freibad gibt es bald einen weiteren attraktiven Platz, "um online zu sein", waren sich die Räte einig. Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich mit der Förderung auf 31 Euro monatliche Grundgebühr.
Schritt halten mit aktueller Technik galt es auch an anderer Stelle - bei der Anschaffung einer neuen Telefonanlage für das Rathaus. Die derzeitige Telefonanlage in Rathaus/Kinderhaus aus dem Jahr 2006 muss wegen der Umstellung durch die Telekom auf IP-Technik erneuert werden. Die vorhandene Anlage kann nicht aufgerüstet werden. Unter den sechs Möglichkeiten entschied sich das Gremium für ein Angebot über 3600 Euro. Bürgermeister Gottfried Härtl betonte, dass diese Anlage völlig ausreichend sei, da sie auch der bisherigen Anzahl der internen Teilnehmer entspricht. Modulare Erweiterungen und weitere Anschlüsse seien künftig nicht nötig, da auch die Räumlichkeiten im Rathaus keine weiteren Anschlüsse zuließen.
Schnell "durchgewunken" wurden die gewünschten Änderungen der Bebauungspläne des Marktes Wiesau, der Gemeinde Reuth bei Erbendorf sowie der Gemeinde Krummennaab. Gegen die Bestrebungen der Nachbarkommunen bezüglich eines großflächigen Einzelhandels für die Nahversorgung (Wiesau), der Nutzung einer einstigen landwirtschaftlichen Hofstelle als Ferienwohnung (Reuth) sowie der Errichtung eines Versorgungsgebäudes (Krummennaab) hatte das Friedenfelser Gremium keine Einwände.
Interesse an der alten Tankstelle mit dem Gebäude an der Poststraße bekundete beim letzten Punkt der Tagesordnung „Anfragen und Bekanntmachungen“ der Automobilclub Friedenfels. Vorstandsmitglied Bernhard Stilp berichtete von dringend benötigten Lagerflächen für das umfangreiche Vereinsinventar. In einer internen Besprechung und Besichtigung zwischen Verein und Gemeinde will man deshalb die Möglichkeit prüfen.
Nicht mehr reparaturfähig ist das in die Jahre gekommene Streusalzsilo der Gemeinde Friedenfels, wie Bürgermeister Gottfried Härtl berichtete. Die Verwaltung bemüht sich deshalb bis zum nächsten Winter um eine Ersatzbeschaffung. In den nächsten Wochen werden Angebote für ein Unterfahrsilo eingeholt.
Oskar Schuster (Freie Wähler) bemängelte, dass das von ihm bereits vor zwei Jahren gemeldete beschädigte Straßenbankett am Radweg vom Sägewerk zum Schießstand noch immer nicht instand gesetzt wurde. Der Bauausschuss wird sich deshalb bei seiner nächsten Sitzung der Sache annehmen, versprach Bürgermeister Gottfried Härtl. Das gleiche gilt für das beschädigte Geländer über den Wiedenbach in Frauenreuth sowie für das beschädigte Dach des Buswartehäuschens in Frauenreuth. Hier möchte Bürgermeister Gottfried Härtl die Arbeiten durch die Gemeindebediensteten im März erledigen lassen.
Fertiggestellt wird in diesen Tagen der Einbau der mit UV-Licht arbeitenden Desinfektionsanlage in der Entsäuerungsanlage der Friedenfelser Wasserversorgung, wie Bürgermeister Gottfried Härtl betonte. Bevor die eigenen Quellen dann wieder ans Netz gehen und einwandfreies Trinkwassers liefern, erfolgen noch mehrere Messungen. Bis im Sommer ist auch die Einzäunung der Quellen abgeschlossen, versicherte das Gemeindeoberhaupt.
Schnell in Angriff nehmen muss die Gemeinde die Ausbesserung von Winterschäden an Ortsstraßen, forderte Oskar Schuster. Dabei erkundigte sich der Zweite Bürgermeister auch, inwieweit eine Förderung für eine neue Straße vom Anwesen Dostler zum Anwesen Kappauf im Ortsteil Bärnhöhe möglich wäre. Öffentliche Fördergelder seien nach seiner Ansicht nicht möglich, betonte Bürgermeister Gottfried Härtl hierzu. Die Verwaltung beauftragte er aber trotzdem mit einer Überprüfung. Mittlerweile mit Rauchmeldern ausgestattet sind die fünf Wohnungen im Gemeindehaus, wie Bürgermeister Gottfried Härtl nach Anfrage von Otmar Zeitler (Freie Wähler) informierte.





















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