24.01.2020 - 10:17 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

TSV setzt auf moderne LED-Strahler

Nur 38 Minuten dauert die Januar-Sitzung des Gemeinderates Friedenfels. Und es gibt nur einstimmige Beschlüsse: Erweitert wird das Inventar des Bauhofs. Und auch das Ortsbild ändert sich.

Der TSV Friedenfels möchte in diesem Jahr die bestehende Flutlichtanlage auf seinem B-Platz erweitern. Neben dem Aufstellen von zwei neuen Masten sollen die alten Flutlichtmasten (links im Bild) von Halogen-Flutern auf LED-Technik umgerüstet werden. Die Gemeinde ist Grundstückseigentümer, weshalb die Zustimmung des Gemeinderats nötig war.
von Bernhard SchultesProfil

Der Abbruch des alten Feuerwehrhauses ist in der sechsten Kalenderwoche (ab 3. Februar 2020) geplant. "Das Abbruchunternehmen Plannerer GmbH erledigt den Rückbau", wusste Bürgermeister Gottfried Härtl und informierte Gemeinderäte und Zuhörer. Bei den zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkten waren sich die Räte einig: Bei zwei Bauanträgen und gegen die Einbeziehungssatzung der Stadt Erbendorf für den Ortsteil Siegritz gab es keinerlei Einwendungen.

Gleiches galt für den Antrag des TSV Friedenfels, der in diesem Jahr die Erweiterung der Flutlichtanlage am alten Fußballplatz plant. Seitens des Gemeinderatsgremiums war eine Zustimmung nötig, weil die Gemeinde Grundstückseigentümer ist, wie Bürgermeister Gottfried Härtl erläuterte.

Niedrigere Stromkosten

Laut Schreiben beabsichtigt der Sportverein, die bestehende Flutlichtanlage auf dem B-Platz zu erweitern und zwei weitere neue Masten mit LED-Strahlern aufzustellen. Ferner sollen die zwei bestehenden Flutlichtmasten von Halogen-Flutern auf LED-Technik umgerüstet werden. Dadurch sollen eine optimale Ausleuchtung des Platzes erfolgen und Energiekosten eingespart werden. Die nötige Stromversorgung ist bereits vorhanden und über das vereinseigene Sportheim gewährleistet. Die Kosten für die Maßnahmen übernimmt der Turn- und Sportverein.

Leistungsstarke Kreissäge

In die Jahre gekommen ist ein Teil des Inventars im Gemeinde-Bauhof. Aufgrund anstehender Arbeiten - wie Erneuerung des Bushäuschens auf dem Parkplatz vor der Steinwaldhalle - stand die Anschaffung einer leistungsstarken Kreissäge zur Diskussion.

Erwin Bächer (CSU) und Karl Zeh (Grüne/Neue Wege) meinten gleich zu Beginn der Aussprache, dass die 6100 Euro teure Maßnahme durchaus erforderlich sei. Zeh verwies dabei auf die bereits zahlreich durchgeführten Arbeiten der Bauhofmitarbeiter, wie Erneuerung von Brückengeländern, Bau von Sandkästen und Maßnahmen für den Außenbereich des Kindergartens. Einstimmig erfolgte deshalb ein Beschluss für den Ankauf. Klären wird die Gemeindeverwaltung jedoch noch, ob das Angebot von 790 Euro für das Aufstellen, Einrichten und eine Einweisung in die Maschine vonseiten der Berufsgenossenschaft erforderlich sei.

Nach zahlreichen Gesprächen, Erörterungen und der Planungsarbeit zur Sanierung der Steinwaldhalle soll im März die Vergabe des Auftrags zur Instandsetzung erfolgen, verkündete Bürgermeister Gottfried Härtl abschließend. Die Sanierung selbst erfolgt in den Monaten Juni bis August. Hier wird die Halle für den Sportbetrieb gesperrt, informierte das Gemeindeoberhaupt.

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