(bsc) Einstimmig verabschiedeten die Räte beim letzten Treffen vor er Sommerpause im öffentlichen Teil die anstehenden Punkte der Tagesordnung. Genehmigt wurden zwei Bauanträge und die Abtretungserklärung des Geschäftsanteils an der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Tirschenreuth. Nachdem die Heizleistung der vorhandenen Lüfter in der Fahrzeughalle des Feuerwehr-Gerätehaus nicht zufriedenstellend ist, einigten sich die Räte nach Rücksprache mit einem Elektromeister auf die Anschaffung von sechs Natursteinheizplatten zum Preis von 4783 Euro. Diese werden links und rechts (je drei Stück) im Gerätehaus eingebaut. Positiver Nebeneffekt: Eine erhebliche Reduzierung der Energiekosten.
Zugestimmt wurde auch dem Gruppenversicherungsvertrag des Bayerischen Gemeindetages bei der ÖRAG Rechtsschutzversicherung-AG. Es wurde die Variante mit 1000 Euro Selbstbeteiligung gewählt. Bürgermeister Gottfried Härtl stimmte sein Gremium auf zwei wichtige Termine ein. So erfolgt in der nächsten Sitzung, am 5. September, die Vergabe von dringend erforderlichen Straßenbaumaßnahmen. Betroffen sind hierbei die Einmündung zur Grenzbachstraße, die Neugestaltung des Parkplatzes mit seinen Fuß- und Radweg entlang des Steinwaldbaches, das Eingangsportal bei der Bushaltestelle Siedlung sowie kleinere Reparaturmaßnahmen. In der Sitzung am 24. Oktober kommt es zur Abstimmung über die Art der künftigen Abwasserbeseitigung.
Die Dispositionen und Planungen zum Bau einer Schilfkläranlage oder einer herkömmlichen Anlage sind bis dahin abgeschlossen. Eine „Hausaufgabe“ für die nächsten Fraktionssitzungen der einzelnen Parteien hatte Bürgermeister Gottfried Härtl anschließend parat. „Die Gremien sollen sich Gedanken machen, wie sie die Aufmachung der künftigen Urnenanlage auf dem Friedhof wünschen“. Die Verwaltung und das Gemeindeoberhaupt erhoffen sich dadurch Anregungen für spätere Argumentationen hinsichtlich für das Ablegen von Blumengebinden, Aufstellen von Kerzen, Beschriftungsregeln und die Möglichkeit für einen zentralen Weihwasserkessel. Zur Entscheidungsfindung hatte er für die Parteien ein Muster einer Urnenanlage parat.
Für die Schülerbeförderung im neuen Schuljahr sind täglich, jeweils am Morgen und nach Schulschluss, je zwei Fahrten nötig. Bürgermeister Härtl nannte eine Fahrt nach Frauenreuth sowie bei der zweiten Tour die Beförderung der Schüler aus Bärnhöhe, Altenreuth und der Siedlung. Aus den restlichen Ortsteilen kommen im nächsten Jahr keine Grundschüler.
Noch warten muss man nach Anfrage von Oskar Schuster (Freie Wähler) mit dem Renovierungsbeginn an der Steinwaldhalle. Obwohl ein Zuschuss in der Presse bereits angekündigt, fehlt der offizielle Bescheid aus der Landeshauptstadt, informierte die geschäftsleitende Beamtin, Regina Wildenauer. Ähnliches gilt für die Planungen und Instandsetzung des Lehrerwohnhauses und am Wasserbehälter. Zugesichert wurde Oskar Schuster hingegen die erforderlichen Reparaturarbeiten in den kommenden Monaten in der Steinwaldstraße bei der Abzweigung Birkenweg.
Auf Anfrage von Gertraud Kappauf (Freie Wähler), wer für die Terminfestlegung von Fahrzeugsegnung mit Gottesdienst auf dem Parkplatz und dem Gedenkgottesdienst auf dem Schusterberg an einem Wochenende verantwortlich war, sagte Bürgermeister Gottfried Härtl: „Der Termin für den Gedenkgottesdienst am Sonntag wurde mit den Mitgliedern der Soldaten- und Reservistenkameradschaft sowie durch ihn und zweiten Bürgermeister Oskar Schuster seit langen festgelegt“. Den Termin der Fahrzeugsegnung erfuhr er aus dem Kirchenanzeiger. Nicht unbeantwortet ließ Karl Wittmann (CSU), die abschließende Äußerung von Gertraud Kappauf, dass das Essens-Angebot am Samstagabend beim Bürgerfest eher spärlich ausgefallen sei. „Es hätten nur noch mehr Vereine mitarbeiten müssen, dann wären auch am Samstagabend weitere Verpflegungs-Stände geöffnet gewesen. Aufgrund der fehlenden Mitarbeit habe man jedoch mit dem Angebot auskommen müssen“, so Wittmann.
Friedenfels
27.07.2018 - 13:42 Uhr
Zügig in die Sommerpause
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