Deutschland und die Welt
30.01.2020 - 10:06 Uhr

Früh an den Fall der Fälle denken

Das Risiko der Berufsunfähigkeit wird von jungen Leuten unterschätzt

Endlich sind Schule und Uni geschafft, nun kann es mit der Karriere losgehen. Was viele dabei unterschätzen: Auch in jungen Jahren kann man schon berufsunfähig werden, dagegen sollte man sich rechtzeitig schützen. Bild: djd/Allianz Deutschland AG/Getty
Endlich sind Schule und Uni geschafft, nun kann es mit der Karriere losgehen. Was viele dabei unterschätzen: Auch in jungen Jahren kann man schon berufsunfähig werden, dagegen sollte man sich rechtzeitig schützen.

Studierende, Auszubildende und Berufseinsteiger müssen sich in ganz unterschiedlichen Bereichen um ihren Versicherungsschutz kümmern. Für das erste eigene Auto ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung obligatorisch, in der privaten Haftpflicht dagegen sind viele junge Menschen noch über ihre Eltern mitversichert. Gegen ein existenzielles Risiko aber kann man sich schon in jungen Jahren absichern: die Gefahr, berufsunfähig zu werden. Für eine früh abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es im Wesentlichen drei Gründe. Erstens gilt die eigene Arbeitskraft als wichtiges Kapital eines jeden Menschen. Zweitens sind junge Leute in der Regel noch gesund, sie erhalten meist problemlos eine solche Versicherung zu günstigen Prämien. Und drittens: Auch junge Menschen können durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall bereits berufsunfähig werden, dieses Risiko wird allerdings unterschätzt. Auf den Staat sollte man sich dann nicht verlassen: Wer noch keine Beiträge zur Rentenversicherung eingezahlt hat, hat auch keinen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen

Büroarbeiter etwa sind vor allem von körperlichen Krankheiten wie Rückenleiden sowie Erkrankungen der Psyche betroffen. Die beiden Ursachen machen heute zusammen über 50 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit aus. Bei jungen Leuten sind oft auch Unfälle dafür verantwortlich, dass man den gewünschten Berufsweg nicht einschlagen kann. Im Laufe des Lebens lässt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung ans Einkommen anpassen.

Berufsunfähigkeitsschutz und Altersvorsorge verknüpfen

Die eigene Arbeitskraft gilt als wichtiges Kapital - eines, das man absichern muss. Bild: djd/Allianz Deutschland AG/Getty
Die eigene Arbeitskraft gilt als wichtiges Kapital - eines, das man absichern muss.

Bei vielen Anbietern lässt sich schon in jungen Jahren und mit reduzierten Startbeiträgen die Altersvorsorge mit dem Berufsunfähigkeitsschutz verbinden. Denn auch wenn nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung stehen: Durch den frühen Start summieren sich auch kleine Beiträge zu einer angemessenen Rente. Bei Berufsunfähigkeit zahlt der Versicherer die vereinbarte Berufsunfähigkeits­rente ab dem ersten Tag in voller Höhe und übernimmt die Beiträge für den Vertrag. Auch die Altersvorsorge bietet Möglichkeiten zur Anpassung, etwa bei finanziellen Engpässen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.