Am Seniorennachmittag des Caritaswerkes erleben die Besucher nicht nur ein paar besinnliche Stunden. Eine Überraschung verspricht die stellvertretende Vorsitzende, Nicki Fürst, den Anwesenden. Willkommen geheißen wurden die Besucher von Pfarrer Joseph, der eine besinnliche Adventszeit wünschte. Weihnachtsgrüße fügte Bürgermeister Braun hinzu - im Namen der Gemeinde und des Fuchsmühler Caritaswerkes. Es hatte zum Advent in der Mehrzweckhalle eingeladen. Neben Kaffee, Stollen und Gebäck gab es auch einen Beitrag, passend zur Zeit: Zweite Vorsitzende Nicki Fürst hatte dafür Werner Robl gewinnen können: Er hatte eine außergewöhnliche Form der Weihnachtsgeschichte verfasst. Anders als in der Bibel, spielt die Legende am und im Steinwald. Die Erzählung, in der auch bekannte Namen und Orte vorkommen, ist um 1900 angesiedelt. "Sie ist in Mundart verfasst", informierte Fürst bei der versprochenen Uraufführung zudem. Begleitet wurde Werner Robl von der Gruppe "Cantiamo", bzw. von ausgesuchten und modernen Weihnachtsliedern. Für die Erstaufführung vor großem Publikum hatte der Singkreis um Karin Gerolstein das Stück "Engel haben keine Flügel" einstudiert, um das der Verfasser gebeten hatte.
Rund eine Stunde lang begleitete Robl seine aufmerksamen Zuhörer danach auf den Wiesauer Kreuzberg, hinüber in den Steinwald nach Harlachhammer, von dort erneut weiter zum Schützweiher unweit von Arnoldsreuth. Der gedankliche Weg führte zuletzt an das Wasserrad unweit der Glasschleif, wo der Verfasser "sein" Jesuskind auch auf die Welt gekommen ließ. Mit dem Weihnachtslied "Süßer die Glocken nie klingen", endete der besinnliche Teil.














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