"Das Kernwegenetz ist gestorben", bedauerte Wolfgang Braun die Negativentscheidung zulasten des höher gelegenen Gemeindeteils Herzogöd. Braun hatte darüber bereits vor einigen Wochen informiert. Über alternative Verschönerungsmaßnahmen habe man aber mit den Dorfbewohnern bereits sprechen können, informierte der Rathauschef über den Inhalt der Unterredung Ende November. Vorstellbar sei unter anderem auch ein neuer Wanderparkplatz, der für den nordöstlichen Ortseingang ins Auge gefasst wurde. Der bereits vorhandene soll in Richtung Staatsstraße 2170 gerückt werden. "Damit bieten wir im Winter einen unmittelbaren Einstieg in die Steinwald-Loipe", so seine Begründung. Ergänzend folgerte Braun, dass der neu gestaltete Bereich auch Ausgangspunkt vieler Rad- und Wanderwege werden könnte. "Das ist der Wunsch, den die Herzogöder bei der Versammlung an die Gemeinde heran getragen haben." Braun empfahl: "Man sollte ihn berücksichtigen." In der Diskussion bleiben die gemessenen Geschwindigkeiten im Ortsteil Güttern, wo eigentlich nur mit Tempo 80 gefahren werden sollte. Weitere Gefahrenherde seien dort auch die gefährlichen Ein- und Ausfahrten an den jeweiligen Grundstücken, die Braun ebenfalls ins Blickfeld rückte. "Man könnte dort Warnhinweise anbringen", schlug der Bürgermeister als vorsorgliche Entschärfung vor. Welche Maßnahmen noch zu treffen seien, müsse aber gemeinsam diskutiert werden, verwies Braun auf einen für Anfang kommenden Jahres bereits anberaumten Ortstermin, zusammen mit Vertretern der Polizei und des Landratsamtes. "Ansonsten sind die Gütterner und Herzogöder zufrieden", fasste er seine Informationen, über die nicht abgestimmt werden mussten, zusammen.
Die Gemeinde unterstützt Vereine wieder bei der Jugendarbeit. SG Fuchsmühl, Laienspielgruppe und Ministranten hatten Anträge gestellt. "Wir haben im Haushalt 750 Euro für die Jugendförderung eingestellt", erinnerte der Bürgermeister an den Beschluss: Es war vereinbart worden, die zugesagte Unterstützung zu deckeln. In den Anträgen wird deutlich, dass von der Sportgemeinschaft aktuell 50 Jugendliche bis 18 Jahre betreut werden. Von der Fuchsmühler Laienspielgruppe wurde die Zahl 30 genannt. Die Ministranten äußerten sich dazu nicht. "Beraten wir gemeinsam über die Verteilung", übergab Wolfgang Braun seinen Markträten das Wort, die sich spontan dafür aussprachen, die bereitgestellte Summe in Höhe von 750 Euro zu je einem Drittel auf die jeweiligen Antragsteller zu verteilen.














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