Fuchsmühl
13.06.2026 - 19:30 Uhr

Fuchsmühler Räte ebnen die Ansiedelung eines neuen Unternehmens im Ort

Der Flächennutzungsplan "Gütterner Straße" kann geändert werden, sodass sich hier ein neues Unternehmen aus Wiesau ansiedeln kann. In Fuchsmühl gibt es, wie im Gemeinderat bekannt wurde, neue Beauftragte und neue Baustellen.

Das Gewerbegebiet "Gütterner Straße" in Fuchsmühl war Gegenstand der Marktratssitzung im Juni. Aus diesem derzeit noch freien Feld wird eine Gewerbefläche. Archivbild: wro
Das Gewerbegebiet "Gütterner Straße" in Fuchsmühl war Gegenstand der Marktratssitzung im Juni. Aus diesem derzeit noch freien Feld wird eine Gewerbefläche.

Bereits vor Wochen einigte sich der Marktrat von Fuchsmühl auf die erneute Änderung des Flächennutzungsplans mit Grünordnungsplan für das Gewerbegebiet „Gütterner Straße“. Zuvor hatte die Beteiligung der Öffentlichkeit, Behörden und Träger öffentlicher Belange stattgefunden. Die eingegangenen Anregungen werde man berücksichtigen, versprach Bürgermeister Wolfgang Braun in der Juni-Sitzung des Marktrats. Die Unterlagen waren den Räten vor der Sitzung zugegangen. Diese und die darin enthaltenen Informationen seien ausreichend, begründeten die Fraktionen ihren Entschluss, die Punkte nicht weiter beraten zu wollen. Der Beschluss für die erneute Änderung des Flächennutzungsplans, dessen Entwurf vom 12. Juni 2026 stammt, fiel einstimmig. Somit kann sich auf einem noch freien Grundstück, in Nachbarschaft zum Straßenmeistereigebäude, das derzeit in Wiesau agierende Unternehmen „Steelbrand GmbH & Co. KG“ ansiedeln.

Balkonanbau wird befürwortet

Aktuell liegt der Verwaltung ein Bauantrag vor. Eine Bauherrin plane den Anbau eines Balkons an das bestehende Wohnhaus im Baugebiet Gartenäcker, informierte Bürgermeister Braun die Markträte. Zudem werde eine Wendeltreppe installiert, erklärte er mit Blick auf den Plan. Aufgrund der Abstandsflächen wird eine Abweichung laut Artikel 6 der Bayerischen Bauordnung benötigt. Diese, so versicherte der Bürgermeister, liege bereits vor. „Aus gemeindlicher Sicht gibt es keine Gründe, das Einvernehmen nicht zu erteilen“, warb Bürgermeister Braun um ein positives Votum, dem auch gefolgt wurde.

Öffentliche Beauftragte

Für die Amtsperiode 2026–2032 mussten in Fuchsmühl ein Seniorenbeauftragter, ein oder mehrere Behindertenbeauftragte und ein oder mehrere Familienbeauftragte ernannt werden. Aufgaben der öffentlich Beauftragten sind die Vertretung der jeweiligen Interessen. Dazu gehören die Bereitstellung von Informationen, die Initiierung und Vernetzung von Hilfsangeboten sowie Vorträge. Außerdem nehmen die Beauftragten an den von den Kreisbeauftragten im Landratsamt organisierten Treffen der Fachbereiche teil.

Bereits in der letzten Sitzung einigte man sich auf den Jugendbeauftragten Christian Wallner (FW). Stellvertretende Jugendbeauftragte wurden nun Janine Krohnke und Daniela Mark. Die Senioren und Menschen mit Behinderungen werden von der neuen zweiten Bürgermeisterin aus den Reihen der Sozialdemokraten, Kathi Stock, betreut. Das Aufgabengebiet „Familien“ übernahm Christian Wallner.

Neue Baustellen

Für die neue Wasserleitung in der Rathausstraße muss Fuchsmühl rund 500.000 Euro in die Hand nehmen. „Vielleicht bleiben wir ja auch darunter“, mutmaßte Bürgermeister Braun, weil man vielleicht auf die (in die Kosten eingebundene) Notversorgung verzichten könne. Die Baumaßnahme, bei der die Leitungsquerschnitte erweitert, die Hausanschlüsse und ein Oberflurhydrant erneuert werden, startet an der Marienstraße und endet im Bereich der Tulpenstraße/Ortsteil Fürstenhof.

Mit rund 200.000 Euro, wie in der Sitzung vom Bürgermeister gesagt wurde, schlägt die beschlossene Kanalleitungssanierung im Eichenweg und in Teilen der Gütterner Straße zu Buche. Die Auswahl der (für alle Maßnahmen) anzuschreibenden Unternehmen, um diese um ein entsprechendes Angebot zu bitten, erfolgte einstimmig in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am Freitagabend.

Die Generalsanierung des gemeindeeigenen Mehrfamilienwohnhauses Marienstraße 36 schreitet voran. Einstimmig ausgewählt wurden die anzuschreibenden Fachunternehmen, die, falls sie zum Zuge kommen, an folgenden Gewerken beteiligt werden sollen: Fliesen, Türen und Bodenbeläge. Bei den Unternehmen handelt es sich um Fachfirmen aus der näheren und entfernteren Region, ferner aus Baden-Württemberg und der Region Cham.

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