(wro) Die Kosten für die künftige Klärschlammentsorgung belaufen sich auf gut 126 600 Euro jährlich, informierte Bürgermeister Wolfgang Braun den Marktgemeinderat. Den Auftrag dafür habe die Gemeinde Wiesau bereits an eine Firma aus Hildburghausen vergeben. Fuchsmühl müsse davon ab Herbst einen Anteil in Höhe von rund 28 500 Euro statt bisher 9000 Euro tragen.
Seit rund 17 Jahren ist KOmmune mit 500 Euro an der Wirtschaftsförderung und an der Gründerzentrum GmbH beteiligt. Inzwischen laufen seitens des Landkreises Planungen, die Gesellschaft auf neue Beine zu stellen. Gegebenenfalls wolle man den Bereich Wirtschaftsförderung in das Aufgabengebiet des Landkreises einbinden. Bei Umstrukturierungsmaßnahmen ist auch ins Auge gefasst, die Zahl der Gesellschafter zu reduzieren. Davon ist laut Braun auch der Geschäftsanteil Fuchsmühls betroffen. Er empfahl, vom angebotenen Rückgaberecht Gebrauch zu machen. Nach einstimmigen Beschluss der Räte wird der Geschäftsanteil in Höhe von 500 Euro - die zeitnah an die Gemeindekasse zurückfließen werden - an den Landkreis zurückgereicht.
Die in der Marienstraße vermieteten Gemeindewohnhäuser mit den Hausnummern 38 und 40 bekommen neue Eingangstüren. Erneuern werden muss auch einen Teil der Fenster. Die Kosten dafür gab der Sitzungsleiter mit rund 8600 Euro an, die im Haushalt aber rechtzeitig eingeplant worden waren. Befassen müsse man sich nach der Sanierung auch mit dem Objekt Hausnummer 36, mahnte Braun.
Einstimmig vergab das Gremium den Auftrag für die Reinigung und Kanaluntersuchung im Zusammenhang der weiteren Erstellung eines Kanalkatasters. Den Zuschlag erhielt eine Fachfirma aus Klingenthal, deren Angebot bei 145 240 Euro liegt. Genehmigt ist auch das Bauvorhaben von Thomas und Marina Beer, die am Wohnhaus in der Klostergasse eine Dachgaube errichten wollen, wurde einstimmig genehmigt. Sie erhalten zudem eine Zuwendung aus dem kommunalen Förderprogramm in Höhe von 30 Prozent der zuwendungsfähigen Sanierungskosten ihres künftigen Wohngebäudes.
Eine Unterstützung dürfen auch die Katharina und Bernhard Gleißner für die Neugestaltung der Grundstückseinfriedung erwarten. Auch hier stellten die Räte einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent in Aussicht.












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