29.03.2019 - 13:29 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Hochzeit am Gartenteich

Vor dem Standesbeamten heiraten ist bald auch in einem privaten Garten beziehungsweise am Teich einer Gärtnerei möglich. Für die Idee sprach sich der Marktrat bei seiner jüngsten Sitzung aus.

Der Privatgarten in Güttern ist zweifellos ein schöner und stilvoller Ort, um sich dort, wenn alles grünt und blüht, das Ja-Wort zu geben.
von Werner RoblProfil

Seit langem schon empfiehlt der Markt Fuchsmühl heiratswilligen Paaren naturnahe oder stilvolle Alternativen, die geeignet sind, den „schönsten Tag im Leben" noch eindrucksvoller werden lassen. Dazu zählt – neben dem Rathaus – auch das Felsengelände am Hackelstein im Naturpark Steinwald. Nicht minder nachhaltig ist die standesamtliche Hochzeit im Schloss-Areal.

Ergänzt werden die bestehenden Trauungssorte jetzt durch den Gärtnerei-Garten in Güttern. Der Antrag dazu lag den Markträten vor. Noch ist zwar nicht alles unter Dach und Fach, das grüne Licht erfolgte aber bereits. Die Abstimmung erfolgte geschlossen; Antragsteller Marktrat Hans-Joachim Schinner stimmte natürlich nicht mit ab. Der Betroffene nahm an der Beratung und an der Entscheidung nicht teil.

Ein wenig Geduld müssen die Brautpaare aber noch aufbringen, damit am Gartenteich oder - wer möchte - im "Gwäxhaus" die Ringe getauscht werden können. „Wir müssen noch eine schriftliche Vereinbarung treffen“, ließ Bürgermeister Wolfgang Braun mit Blick auf die Voraussetzungen des sogenannten „Personenstandsgesetzes“ erkennen.

Genehmigt wurde ein Antrag, den Architekt Peter Hilgarth im Namen der Schützengesellschaft "Andreas Hofer" eingereicht hatte. Um den Schießbetrieb im Schützenhaus weiterführen zu dürfen, wird ein zweiter Rettungsweg beim Geschossfang im unteren Bereich der Mehrzweckhalle gefordert. „Die Fragen zum Brandschutz wurden bereits geklärt“, informierte Bürgermeister Wolfgang Braun über die vorangegangene Besprechung im Landratsamt. Aus Sicht der Gemeinde seien keine Gründe ersichtlich, die es rechtfertigen würden, das gemeindliche Einvernehmen zu verweigern, äußerte sich dazu der Bürgermeister und empfahl, dem Antrag grünes Licht zu erteilen.

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