Rückblick: In der Gemeinderatssitzung vor vier Wochen bemängelte SPD-Marktrat Rainer Bleistein die Art der Feuchtigkeitssperre bei der Sanierung des gemeindeeigenen Anwesens Marienstraße 36. Nach Informationen des zuständigen Architekten wurden die Arbeiten nach dem aktuellen Stand der Technik, mittels einer Kiesschicht im Außenbereich, ausgeführt. Bleistein war jedoch mit der Erklärung nicht einverstanden. Der Sprecher der SPD befürchtete, dass weiterhin Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen könnte. Christopher April (Freie Wähler) regte einen Ortstermin an. „Wenn euch meine Erklärung nicht reicht, dann soll es der Architekt erklären“, erwiderte damals Bürgermeister Wolfgang Braun und meinte damit den Ansprechpartner des in Marktredwitz ansässigen Architektur- und Stadtplanerbüros, Peter Hilgarth.
Architekt unterbricht Urlaub
In der Sitzung am Freitag betonte der Fachmann, dass er seinen Urlaub unterbrochen habe, um zusammen mit seiner Mitarbeiterin Michaela Kirschneck die Frage zeitnah zu klären. „Mir liegt das sehr am Herzen“, begründete Hilgarth die Sitzungsteilnahme. An Bleistein gerichtet, erkundigte er sich nach der Art seiner Bedenken. Dieser begründete sie mit den Erfahrungen von Schäden nach Abdichtungen, mit denen er beruflich öfter zu tun habe.
Hilgarth und Kirschnek verteidigten die aktuelle Maßnahme am Wohngebäude. Sie lehnten eine "Zwangsabdichtung" am Gebäude ab, weil diese, so Architekt, „nicht richtig ist.“ „Diese Art der Trockenlegung ist bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt worden, weil es funktioniert", sagte Hilgarth.
Das Optimale heraus holen
Bleistein vertraute den Erfahrungsberichten der Fachleute. „Mir als Laie wird klar, dass wir ein Dilemma haben“, schaltete sich der Sprecher der CSU-Fraktion, Markus Troesch, ein. „Ich denke“, so der Marktrat, „dass wir das Optimale herausholen und bin überzeugt, dass die Lösung super ist. Bei Fachfragen sollte man halt zu Schmidt und nicht zu Schmidtchen gehen“, unterstrich Troesch seine Haltung in aller Deutlichkeit.
Neues Mobiliar
Die Büromöbel in der allgemeinen Verwaltung im Rathaus von Fuchsmühl seien laut Sitzungsvorlage „in die Jahre gekommen und längst nicht mehr zeitgemäß.“ Daher wurden entsprechende Angebote für drei höhenverstellbare Schreibtische, dazugehörige Rollcontainer und – ergänzend zum neuen Konvolut – für einen Standcontainer eingeholt.
Um die auch im Haushalt eingebundene Anschaffung realisieren zu können, werden rund 8000 Euro bereitgestellt. „Ich finde das sinnvoll“, äußerte sich Marktrat Bleistein. Die Anschaffungen wurden einstimmig befürwortet.
Mobiles Breitband
Auf einer Fläche im Westen der Marktgemeinde Fuchsmühl, nahe der Wallfahrtskirche, wurden die notwendigen Vorarbeiten für die Erweiterung am bestehenden Funkstandort für eine Sende- und Empfangsanlage für mobiles Breitband abgeschlossen. Demnächst werde man mit der Realisierung beginnen, versicherte Bürgermeister Wolfgang Braun und fügte hinzu: „Anschließend erfolgt die Inbetriebnahme.“
Für die Kommunalwahl am 8. März werden zwei Stimmbezirke eingerichtet, um vor Ort wählen zu können. Im Sitzungsaal des Rathauses und in einem Raum der Mehrzweckhalle werden die Briefwahlunterlagen ausgezählt. Wahlvorsteher sind: Andrea Hecht (Stimmbezirk 1), Karin Troesch (Stimmbezirk 2), Wilhelm Staufer (Briefwahl 1) und Andreas Günthner (Briefwahl 2). Diese Einteilung gelte auch bei vielleicht möglichen Stichwahlen.













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