12.08.2018 - 12:47 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Schneller Datentransfer dank Glasfaser

Baustellen prägten längere Zeit das Ortsbild in Fuchsmühl und den umliegenden Gemeindeteilen. Bald jedoch werden viele der rot-weißen Absperrungen, die für den ergänzenden Breitband-Ausbau nötig waren, der Vergangenheit angehören.

Bürgermeister Wolfgang Braun begutachtet zusammen mit Franz Most (links) und Rolf Sleeboom (rechts) den Verteiler an der Ecke Gütterner Straße/Erlenweg.
von Werner RoblProfil

"In der zweiten Augusthälfte werden die Maßnahmen abgeschlossen sein", betonte Fuchsmühls Bürgermeister Wolfgang Braun bei einer Abschlussbesprechung mit dem externen Projektleiter Rolf Sleeboom und Vodafone-Servicetechniker Franz Most. Konkret geht es zum einen um die Gemeindeteile Herzogöd und Güttern, wie der Gemeindechef informierte. Zudem können nach rund fünfmonatiger Bauzeit auch die Behinderungen im Gewerbegebiet sowie am "Sonnenhang" und auch die Arbeiten an den umliegenden Mühlen und im zur Marktgemeinde Wiesau zählenden Weiler Hurtingöd als nahezu erledigt betrachtet werden.

Das Glasfasergrundnetz sei bereits in Betrieb gegangen, hieß es vor wenigen Tagen aus dem Rathaus. Die Arbeiten am Verteilernetz für die Hausanschlüsse laufen derzeit aber noch. "Bis Ende des Augustmonats aber sollte das komplette Netz verfügbar sein", erklärten die Sprecher auf Anfrage. Ganz fertig sei man aber nicht, schränkte der Bürgermeister ein. So müssen noch einige Asphalt- und Bauarbeiten entlang der Straßen vorgenommen werden. "Auch diese Rest-Baustellen werden in absehbarer Zeit verschwinden."

Modernste Technik

Insgesamt wurden Glasfaserkabel mit einer Länge von rund 43 Kilometern verlegt, inklusive der Hausanschlüsse. Die Arbeiten seien bislang reibungslos verlaufen, hoben Sleeboom und Most zufrieden hervor und stellten weiter fest: "Fuchsmühl wurde mit modernster Glasfasertechnik ausgestattet." Den Kostenaufwand, der zu 90 Prozent mit Fördermitteln abgedeckt wird, bezifferte Bürgermeister Braun auf rund 660 000 Euro.

"Weiße Flecken"

Parallel laufen zurzeit auch die Planungen, die sogenannten "weißen Flecken" im Gemeindebereich - unterstützt von der Marktgemeinde - nach und nach zu stopfen. Damit gemeint sind die wenigen Grundstücke, bei denen Glasfaserkabel bislang noch fehlen. Auch dort wolle man die Versorgung so rasch wie möglich sicherstellen.

Sleeboom und Most dankten für das gute Miteinander während der vergangenen Wochen. Ein besonderes Dankeschön richteten sie beim abschließenden Gespräch auch an das Straßenbauamt, ebenso an die Forstverwaltung der Stadt Augsburg. "Man war stets kooperativ und verständnisvoll", pries man die gute Zusammenarbeit mit den Bürgern, der Marktgemeinde und anderen Stellen.

Konkrete Fragen zu den Maßnahmen, auch zur Technik und zum weiteren Fortgang der Anschlussarbeiten, werden von den Firmenvertretern gerne beantwortet. Bürgermeister Wolfgang Braun verweist darauf, dass die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner bei der Gemeinde unter der Rufnummer 09634/92 090 erfragt werden können.

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