Für 15 Mädchen und Buben ging am Freitag die Zeit im Kinderhaus Sankt Marien zu Ende. Mit einem Gottesdienst und einem kleinen Kindergartenfest unter freiem Himmel verabschiedeten sich die Kinder von Freunden und Erzieherinnen.
Aus den Vorschulkindern werden in wenigen Wochen kleine Abc-Schützen. Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule war ein guter Grund, das heuer verpasste Kindergartenfest wenigstens in einem kleinen Rahmen nachzuholen. Statt in der Kirche wurde der darin eingebundene Abschiedsgottesdienst im Schatten der Obstbäume gefeiert. Dazu eingeladen waren die Eltern und Pfarrer Joseph, der nur wenige Schritte vom Kinderhaus entfernt im Vinzentiner-Kloster wohnt. In seiner kurzen Ansprache mahnte der Geistliche, auf Gott zu vertrauen. „Ihr müsst vor nichts Angst haben“, sagte der Seelsorger und unterstrich: „Jesus ist alle Tage bei euch, um euch zu helfen, wenn ihr Zweifel oder Sorgen habt.“ Gottes Liebe und Treue bleibe immer bestehen, gab der Pfarrer allen mit auf den Weg.
Im Namen des Elternbeirates sprach dessen Vorsitzende, Stefanie Müller. Die Mutter eines Kindergartenkindes erinnerte an die „für alle nicht einfache Zeit“ der durch Corona bedingten Kinderhaus-Pause. Müller bedankte sich mit einem Geschenk für die fortwährenden, in vielfältiger Form gepflegten Kontakte, um die Gemeinschaft nicht abreißen zu lassen. „Ihr habt die Buben und Mädchen gestärkt“, lobte Müller das Engagement des Personals um Leiterin Katja Höfer-Nickl.
„Wir sind ausgeflogen“, war auf dem Gruppenfoto der Kinder zu lesen, das einen Ehrenplatz im Kinderhaus bekommen wird, wie Leiterin Höfer-Nickl versprach. Bevor die kleinen Schultüten verteilt wurden und man gemeinsam feierte, stiegen rote Luftballons als symbolische Zeichen des Abschieds in den Himmel.















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