Fuhrn bei Neunburg vorm Wald
26.08.2019 - 17:15 Uhr

Feuerwehr Fuhrn im Feiermodus

Fünf Blaskapellen und 76 Vereine krönen den Festzug zum 125jährigen Gründungsjubiläum der Feuerwehr Fuhrn. Zum Höhepunkt des Festes strahlt der Dorf mit der Sonne um die Wette.

Hubert Obendorfer hatte seine Aufgabe als Schirmherr mit Bravour gemeistert: Strahlender Sonnenschein, viele Gäste und ein farbenfroher Festzug setzten Ausrufezeichen. Pünktlich um 14 Uhr gaben die Böller das Signal zum Aufbruch des Festzuges. Fünf Blöcke hatten sich auf der Festwiese formiert, von denen jeder von einer Blaskapelle angeführt wurde.

Alles aufgeboten

Dem Zug voraus marschierten Vorsitzender und Festleiter Mischa Käsbauer, sein Stellvertreter Peter Winkler und Kommandant Thomas Drexler. Ihnen folgten die Ehrengäste und die Festdamen. Dieses Mal hatten sie ihre Lederhosen und die kecken, roten Hüte, das Markenzeichen der Fuhrner Feuerwehr, gegen fesche Dirndl getauscht. Nicht alle der 18 Festdamen stammen aus den drei Orten Fuhrn, Luigendorf und Hofenstetten, die zusammen die Feuerwehr Fuhrn bilden. Aber alle sind sie in irgendeiner Form mit der Fuhrner Feuerwehr (-männer) verbandelt. Auch die Jubelwehr konnte 50 Mann im blauen Rock der Feuerwehr aufbieten, was für eine Feuerwehr dieser Größe eine beachtliche Zahl ist.

Dem stand der Patenverein aus Kemnath in nichts nach. Auch hier punkteten die feschen Festdamen und die strammen Feuerwehrmänner. Naturgemäß bestimmt das Blau der Feuerwehr den Festzug eines Feuerwehrjubiläums. Abwechslungsreiche Farbtupfer setzen da oft die anderen Vereine, allen voran die Obst- und Gartenbauvereine. Und nicht vergessen werden dürfen die Musikkapellen, die dem Ganzen den richtigen Schwung verleihen. Großem Applaus spendeten die Zuschauer an den Wegrändern den Pischdorfer Musikanten, der Stadtkapelle Neunburg, der Musikkapelle Auerbachtal, der Edelweißkapelle aus Pertolzhofen und den "Noagerlzuzla".

Am Eingang zum Festzelt wurden alle Vereine von den Festdamen, der Jubelwehr und den Ehrengästen mit donnerndem Applaus in Empfang genommen. Dem schloss sich der Einzug der Fahnen ins Festzelt an. Vorstand Mischa Käsbauer rief die Vereine namentlich auf und die Fahnenjunker schwenkten die Fahne durch das Spalier der Festdamen und Gäste. Dazu gehören schon eine ordentliche Portion "Schmalz" in den Armen und Beinen. Bei diesem Anblick geht jedem Feuerwehrmann das Herz auf.

Beste Stimmung

Nach getaner Arbeit wurde aus der Feuerwehr eine richtige Feierwehr. Im großen Festzelt und dem schattigen Vorplatz drängten sich die Gäste. Unter den schmissigen Klängen der Pischdorfer Musikanten ging es zünftig weiter. In eine andere musikalische Richtung ging es dann zum Festausklang mit der Showband "Kein Problem". Noch einmal gaben die Gäste ihr Bestes und feierten bis spät in die Nacht. Das Feuerwehrjubiläum wird sicherlich einen Platz in der Dorfgeschichte finden.

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