Eine großangelegte Vermisstensuche nach einem 13-jährigen Mädchen aus dem Landkreis Mittelsachsen hat in der Nacht zum Donnerstag ein glückliches Ende genommen. Sie konnte laut Polizeibericht nach rund drei Stunden intensiver Suche wohlbehalten aufgefunden werden.
Das Mädchen verbrachte gemeinsam mit seinen Pflegeeltern den Urlaub auf einem Campingplatz in Furth im Wald. Nach dem Besuch der Generalprobe des Drachenstich-Festspiels kehrte die Familie zum Campingplatz zurück. Dort wollte die 13-Jährige noch die Toilettenanlage aufsuchen, kehrte jedoch nicht mehr zurück. Nachdem die Familie das Mädchen zunächst selbst erfolglos auf dem Campingplatz gesucht hatte, wurde gegen 0.45 Uhr die Polizei verständigt.
Aufgrund des Alters der Vermissten sowie der örtlichen Gegebenheiten wurde umgehend eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Neben zahlreichen Streifen der Polizei wurden die Führungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Die Einsatzleitung wurde im Rettungszentrum Furth im Wald eingerichtet. Auch der Bürgermeister der Stadt Furth im Wald, Sandro Bauer, machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und informierte sich über den Stand der laufenden Suchmaßnahmen.
Nach einer gemeinsamen Lagebesprechung unter Leitung des stellvertretenden Dienststellenleiters der Polizeiinspektion Furth im Wald, Erster Polizeihauptkommissar Josef Weindl, mit Kreisbrandrat Michael Stahl, dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Furth im Wald, Franz Stoiber, sowie dem Rettungsdienstleiter Tobias Muhr wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Aufgrund der unmittelbaren Nähe des Campingplatzes zum Drachensee, zum Fluss Chamb sowie zum bewaldeten und teilweise unwegsamen Gelände im Bereich Dieberg wurden zusätzlich die Wasserrettungsorganisationen von DLRG und Wasserwacht sowie die Bergwacht in die Suchmaßnahmen eingebunden. Auch ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft.
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften wurde der Suchradius fortlaufend erweitert. Gegen 3.30 Uhr kam schließlich der erlösende Funkspruch: Das Mädchen war im Bereich des Cave-Gladium-Geländes aufgefunden worden. Die 13-Jährige befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation. Sie war apathisch und hatte sich selbst leichte Verletzungen zugefügt. Auf Anordnung der Polizei wurde sie durch den Rettungsdienst in eine Fachklinik gebracht.
Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG, Wasserwacht und Bergwacht für die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit. Das schnelle und koordinierte Vorgehen aller Beteiligten habe maßgeblich dazu beigetragen, dass das Mädchen aufgefunden werden konnte.
Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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