Auslandseinsätze für die Logistiker

Das Logistikbataillon 472, das Gastgeber für ein Treffen der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener (ERH) im Deutschen Bundeswehrverband ist, steht vor neuen Einsätzen im In- und Ausland.

Bei einer Mitgliederversammlung in der Schweppermannkaserne zeichnen der Vorsitzende der Kameradschaft ERH Amberg, Hauptmann a.D. Heinrich Herbort (links) und der ERH-Vorsitzende im Landesverband Süddeutschland, Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber (rechts) für 40-jährige Zugehörigkeit zum Verband Stabsfeldwebel a.D. Dieter Lehmeier (Zweiter von links) und Oberstabsbootsmann a.D. Helmut Meihack (Zweiter von rechts) aus.

(usc) Dies berichtete Bataillonskommandeur Oberstleutnant Alexander Kolb in der Runde der Ehemaligen.

Die Kameradschaft ERH Amberg, die Hauptmann a.D. Heinrich Herbort leitet, hat rund 280 Mitglieder, 55 von ihnen trafen sich zur Versammlung in der Schweppermannkaserne. Herbort informierte darüber, dass mit Abzug des Stabes der Panzerbrigade 12 die Unterstützungsgruppe Personal beim Standortältesten in die Schweppermannkaserne verlegt worden ist.

Herbort nahm das Treffen zum Anlass, langjährige Mitglieder zu ehren. 40 Jahre dabei sind Stabsfeldwebel a.D. Dieter Lehmeier und Oberstabsbootsmann Helmut Meihack. 50 Jahre Mitglied sind Stabsfeldwebel a.D. Edgar Finsterle und Leutnant der Reserve Johannes Strauch, die zu einem späteren Zeitpunkt geehrt werden, ebenso wie Christa Renners, die die Verdienstnadel in Silber erhält.

Oberstleutnant Alexander Kolb, der nach Abzug der Brigade nun auch Standortältester ist, gab einen kurzen Überblick über das Geschehen und die Planungen in seinem Bataillon. Demnach werden die 472er Personal für eine multinationale Übung in Norwegen abstellen, im Gefechtsübungszentrum des Heeres in Letzlingen in Brandenburg trainieren und wieder Personal für Stabilisierungseinsätze bei KAFOR, in Mali und im Irak abstellen, insgesamt 170 Soldaten. Im März 2019 verlegen Teile des Bataillons nach Afghanistan.

Kolb erwähnte auch noch die junge Partnerschaft mit einem ungarischen Logistikbataillon, für die vergangene Woche ganz aktuell die Urkunden ausgetauscht worden sind. Vorgesehen sind laut Kolb jährliche gemeinsame Übungen.

Sorgen bereitet dem Kommandeur des Logistikbataillons die Gewinnung von Nachwuchs. Man sehe sich derzeit auch in Konkurrenz mit der Polizei. Sein Bataillon verfüge über 38 Ausbildungsplätze pro Quartal, von denen derzeit aber nur elf mit Rekruten besetzt seien.

Wie Kolb rückblickend erläuterte, fand die große Soldatenwallfahrt zum Mariahilfberg erstmals unter seiner Verantwortung als neuer Standortältester statt. Sie sei mittlerweile die größte in Deutschland und werde weitergeführt. Während auf dem Grill schon Steaks und Bratwürste brutzelten, erläuterte der ERH-Vorsitzende im Landesverband Süddeutschland, Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber, aktuelle Fragen der Versorgung und Beihilfe.



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