18.04.2019 - 12:39 Uhr
Gaisthal bei SchönseeOberpfalz

Seele für Begegnungen öffnen

Gemeinsam mit dem Musikkreis Gaisthal beten Mitglieder der KLJB den Jugendkreuzweg. Unter dem Leitgedanken "Ans Licht" führen Bilder, Texte und Musik zu den Ostertagen hin.

Die vorwiegend aus Jugendlichen bestehende Gruppierung von Gaisthal-Rackenthal beim ökumenischen Kreuzweg, zusammen mit Gemeindeassistent Christian Glaser (links).
von Autor MUKProfil

Die Geschichte dieser Jugendkreuzwegandachten geht auf das Jahr 1958 zurück. Aktuelle Themen und die Passionsgeschichte werden in Beziehung zueinander gesetzt und in eine zeitgemäße Sprache gefasst. Seit 1972 ist der Jugendkreuzweg ökumenisch ausgerichtet. Mit jährlich etwa 60 000 Teilnehmenden zählt diese liturgische Form zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und in deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz sowie in vielen Auslandsgemeinden wird dieser Kreuzweg gebetet und gesungen.

In Gaisthal führt der Jugendkreuzweg stets die Mitglieder der Katholischen Landjugend mit Gleichaltrigen des Musikkreises Gaisthal & Freunde zusammen. Bilder, Texte und Musik bildeten die Hauptelemente, wobei der Aufbau immer an klassisch anmutende Andachten anknüpft. Heuer kennzeichneten Fotographien mit verschiedenen dunklen Abstufungen den Kreuzweg, der mit dem Leitgedanken "Ans Licht" überschrieben war. Minimalistisch und schlicht waren diese Bilder, die Orte der Seele sowie Orte der Ängste und Nöte zeigten. Die inneren, dunklen Räume der Gläubigen sollten für Begegnung und Berührung geöffnet werden.

Inhaltlich passend zu den Stationen hatten sich die jungen Gaisthaler das Liedgut selbst ausgewählt. Vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene vom Musikkreis konnten der auf Leinwand präsentierten Andacht den musikalischen Stempel aufdrücken. Moderne Rhythmen, stimmige Gesänge sowie alte Lieder als Instrumentalstücke neu interpretiert, haben am Ende dieses ökumenisch ausgerichteten Kreuzwegs eine in sich ruhende Stimmung „ans Licht“ gebracht.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.