17.12.2019 - 10:41 Uhr
GebenbachOberpfalz

AKW ehrt langjährige Mitarbeiter

Mitarbeiter, die ihrem Arbeitgeber Jahrzehnte die Treue halten, sind für eine Firma unverzichtbar. Das sagt Ralf Jeffraim, Leiter der AKW-Division 2. "Ob Anlagen und Maschinen funktionieren, hängt von den Personen ab, die sie bedienen."

Ehrung für 45 Jahre: Personalleiter Peter Lehner (von links), Andreas Zeitler, Johann Götz, Hans Kraus, Albin Jack, Norbert Henn, Karl Sandner und Personalratsvorsitzender Christian Hartmann.
von Autor GFRProfil

Die Amberger Kaolinwerke pflegen seit Jahrzehnten eine gute Tradition, ehren zum Jahresende hin langjährige Mitarbeiter, aber auch die, die im Laufe des Jahres ausgeschiedenen sind. Bei der Jubilar- und Verabschiedungsfeier in Gebenbach betonte Ralf Jeffraim, Leiter der Division 2, dass es ihn in seiner sechsjährigen Tätigkeit bei den Amberger Kaolinwerken beeindrucke, dass dieses Unternehmen über eine Belegschaft verfüge, die sich durch viele Jahre Firmenzugehörigkeit auszeichne. "Das zeigt mir, dass die AKW ein Traditionsunternehmen sind." Ein Industrieunternehmen sei aber immer nur so gut wie seine Mitarbeiter. "Denn wenn genügend Geld für Investitionen in den Maschinenpark vorhanden ist, hängt das Funktionieren von den Mitarbeitern ab, die sie bedienen."

Die Arbeitsjubilare hätten gute und weniger gute Zeiten durchlaufen. Heuer seien die AKW arg von der graphischen Papierindustrie gebeutelt worden, "aber gemeinsam werden wir die Umsatzeinbrüche meistern", sagte Jeffraim. Jene Mitarbeiter, die nun geehrt oder in den Ruhestand verabschiedet würden, hätten mit großem Engagement und Fleiß, außerdem durch ihre Kenntnisse und Erfahrungen dem Unternehmen geholfen, am Markt zu bestehen und sich zu entwickeln.

Der Betriebsratsvorsitzende Christian Hartmann sagte, dass viele der Arbeitsjubilare gar nicht realisiert hätten, dass sie schon 25, 40 oder gar 45 Jahre bei den Amberger Kaolinwerken beschäftigt seien. "Es ist hervorzuheben, dass sie über Jahrzehnte ihr Wissen und ihre Fähigkeiten am jeweiligen Arbeitsplatz zum Wohle des Unternehmens eingebracht haben." Höhen und Tiefen seien gemeinsam mit dem Arbeitgeber überwunden worden, aber der Leistung der Jubilare sei es zu verdanken, dass AKW ein erfolgreiches Unternehmen geworden sei.

Hartmann betonte auch, dass soziale Verantwortung nicht im Gegensatz zum wirtschaftlichen Erfolg stehe. "Beides ist möglich. Es muss das Ziel von Geschäftsführung und Betriebsrat sein, Arbeitsplätze zu sichern." All die Mitarbeiter aus Zentralwerkstatt, Nassaufbereitung, Kaolinveredelung und Projektplanung, die in den Ruhestand verabschiedet werden, seien an ihrem Arbeitsplatz nötig gewesen. Für die Ruheständler sei die Zeit nun nicht mehr geprägt von Arbeitsbeginn, Mehrarbeit und Vorgesetzte, künftig könnten sie ihrer Freizeit nach Belieben gestalten und müssten sich bei der Urlaubsplanung nicht mehr mit anderen absprechen. Musikalisch begleitet wurde die Jubilar- und Verabschiedungsfeier von der Kaolinkapelle.

Ehrungen:

25 Jahre: Sascha Duscher; Thomas Graf, Norbert Jann, Thomas Picklapp

40 Jahre: Reinhard Braun, Günther Daller, Karl-Heinz Dickert, Erich Graf, Hermann Häusler, Heinz-Dieter Holzapfel, Bernhard Hottner, Gerald Klier, Hermine Knauer, Gerhard Kölbl, Pius Lang, Josef Meiller, Michael Ott, Ingrid Pienz, Hubert Posset, Judith Pröls, Karl Siegert, Reinhard Wagner

45 Jahre: Ludwig Dotzler, Johann Götz, Walter Häckl, Norbert Henn, Albin Jack, Hans Kraus, Helmut Meyer, Franz Pröm, Karl Sandner, Andreas Zeitler

Verabschiedungen in den Ruhestand: Alfred Augustin, Josef Böller, Georg Dotzler, Erwin Hoyer, Hans Kraus, Johann Lindner, Timothy Moody, Richard Niebler, Michael Ott, Erwin Piehler, Adolf Reiser, Ludwig Schöpf

Ralf Jeffraim, Leiter Division 2, (Zweiter von rechts) und Werkleiter Bernhard Neudecker (Zweiter von links) bedanken sich bei den Mitarbeitern für 25 und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit.
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