18.03.2019 - 14:00 Uhr
GebenbachOberpfalz

Frauen-Union Gebenbach bestätigt Vorstands-Duo

Der Ortsverein Gebenbach der Frauen-Union (FU) bleibt unter bewährter Führung. Die Mitglieder bestätigen die Vorstands-Doppelspitze mit Christl Kredler und Christa Siegert.

Einen neuen Vorstand wählt die Frauen-Union Gebenbach (vorne, von links): Beisitzerin Gabi Kredler, Beisitzerin Hedwig Kraus, Zweite Vorsitzende Christa Sieger und Beisitzerin Monika Hager; hinten (von links): stellvertretende Kreisvorsitzende Barbara Gerl, Ortsvorsitzende Christl Kredler und Schriftführerin Brigitte Barth.
von uscProfil

Bei der Jahreshauptversammlung wurde erinnert, dass der FU-Ortsverband die Renovierung des Gebenbacher Pfarrhofs finanziell unterstützte und bei Elkes Bücherflohmarkt für diesen Zweck Kaffee und Kuchen verkaufte. Weitere Einnahmen hatte die FU beim Auftritt des Renner-Ensembles am Irl-Festplatz, bei dem die Frauen Kücheln anboten. Ein Besuch bei Sheepworld in Ursensollen, ein Vortrag über Internetkriminalität und der Besuch der Krippenschau in Sorghof rundeten das Jahresprogramm ab. Ihr Winterfest musste die FU aus terminlichen Gründen absagen.

Einstimmig billigte die Versammlung den Wahlvorschlag des Vorstands. Demnach führen Christl Kredler und Christa Siegert weiterhin den Ortsverband. Schriftführerin ist Brigitte Barth, Schatzmeisterin Amalie Bäumler. Als Beisitzerinnen fungieren Hedwig Kraus, Gabi Kredler, Monika Hager und Marianne Wendl, als Kassenprüferinnen Marie Luise Hammer und Renate Stauber. Das Vorstandsduo wird den Ortsverband als Delegierte bei der FU-Kreisversammlung vertreten.

Der Vorstand lud für heute ins Gasthaus Blaue Traube zur Josefifeier mit Musik ein, ein Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Joseph in der Pfarrkirche St. Martin geht voraus. Großen Zuspruch erhofft sich der FU-Kreisverband für den am Donnerstag, 28. März, geplanten Europa-Abend mit CSU-Spitzenkandidat Christian Doleschal im Tempelmuseum Etsdorf.

Um Spendengelder zu generieren, verkaufen die Frauen am Freitag und Samstag, 24. und 25. Mai, bei Elkes Flohmarkt wieder Kaffee und Kuchen. Den Erlös wollen sie für ein Waisenkind in Kerala/Indien spenden. Von der Sinnhaftigkeit einer Spende konnten sich Mitglieder der FU bei einer Reise nach Indien selbst überzeugen, wie Christl Kredler versicherte. Geplant ist außerdem die Besichtigung eines Milchviehbetriebs und die Beteiligung am Sommerfest von CSU und Junger Union im Juli. Kredler freute sich, an Vorsitzende Susanne Lindner von der Kirchenverwaltung eine Spende von 600 Euro übergeben zu können. Weitere 400 Euro steuerte Elke Kraus aus dem Erlös ihres Flohmarkts bei. Die Spende ist für die Sanierung des alten Pfarrhofs gedacht.

Stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Barbara Gerl informierte, dass es nach dem beruflich bedingten Rücktritt von Birgit Birner noch keine feste Zusage zur Übernahme des Kreisvorsitzes gibt. Die Nachfolgerin Birners solle am Montag, 13. Mai, gewählt werden. Sie selbst, sagte Gerl, kandidiere dafür nicht, da sie sich um den Vorsitz im FU-Bezirksverband bewerbe.

Was bewegt Frauen, was wäre anders zu machen? Diese Frage stellte Gerl der Gebenbacher Frauenrunde zur Diskussion. Jedenfalls sollte man vor Ort merken, dass die Frauen-Union etwas tut, so wie es in Gebenbach der Fall sei. "Man muss der Bevölkerung schon auf der Ebene des Ortsverbands was bieten", betonte Gerl. Auf Ebene des Kreisverbands könne man Neues erleben und so seinen politischen Horizont erweitern. Bei dieser Gelegenheit rief sie die Ortsverbände im Landkreis auf, die Angebote des Kreisverbands besser zu nutzen. „Wir wollen schauen, was Frauen interessiert“, versicherte sie. Leider steige der Anteil engagierter Frauen nicht an. "Die schwierigste Altersgruppe für die Politik ist 25 plus“, lautete die Erkenntnis der stellvertretenden Kreisvorsitzenden. Aus Sicht einer Mutter kritisierte sie das Schwänzen des Unterrichts, um an den Demos „Fridays For Future“ teilzunehmen. Man könne auch nach der Schule demonstrieren gehen. Unglücklich zeigte sich Gerl "über die im Volksbegehren formulierten einseitigen Forderungen und den medial schlecht ausgearbeiteten Weltfrauentag".

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