12.02.2020 - 11:05 Uhr
GebenbachOberpfalz

Frauen-Union Gebenbach macht sich für CSU-Bürgermeisterkandidatin stark

Nur wenige Wochen sind es noch bis zu den Kommunalwahlen. Bürgermeisterkandidatin Susanne Lindner und die Kandidaten der CSU-Liste stellen bei Jahreshauptversammlung der Frauen-Union (FU) Gebenbach sich und ihre Ziele vor.

Eine Spende von 200 Euro aus dem Hofflohmarkt der Eheleute Kraus geht an die Kirchenverwaltung (von links): Pfarrvikar Christian Preitschaft, FU-Vorsitzende Christl Kredler, Elke Kraus, Kirchenpflegerin und Bürgermeisterkandidatin Susanne Linder sowie Manfred Kraus.
von Autor KOWProfil

Wie FU-Ortsvorsitzende Christl Kredler erklärte, weise die CSU-Liste eine gute Mannschaft aus engagierten und verantwortungsbewussten Leuten auf, die sich in vielfältiger Hinsicht ehrenamtlich einbrächten. Zum wiederholten Mal stelle sich eine Frau, die in vielen Ehrenämtern und der Kirche die Gemeinde mitgestalte, als Bürgermeisterkandidatin zur Verfügung.

Kredler ließ das abgelaufene Jahr aus FU-Sicht Revue passieren. Sie erinnerte an Aktivitäten wie den Flohmarkt von Elke Kraus, den Kaffee- und Kuchenverkauf, das CSU-Sommerfest und das Winterfest. Ihr Dank galt besonders den mitwirkenden Frauen, "die teilweise ihren gesamten Hausstand mit dabei hatten".

Bürgermeisterkandidatin Susanne Lindner und die Gemeinderatsbewerber stellten sich vor. In Gebenbach geboren und aufgewachsen, habe sie, so Lindner, nach der Schule das Studium der Elektrotechnik abgeschlossen. Nach beruflichen Stationen in Nürnberg und Erlangen habe es sie wieder zurück in ihre Heimat gezogen. Die verheiratete Mutter von zwei Kindern ist seit 2007 in der Kirchenverwaltung für den Mausberg, seit 2012 als Kirchenpflegerin tätig. Beruflich ist sie als IT-Spezialistin im Bereich Softwareentwicklung.

Unter dem Leitspruch "Kommunalpolitik ist dafür verantwortlich, dass die Jungen dableiben wollen und die Älteren dableiben können", womit sie Minister Albert Füracker zitierte, stellte Susanne Lindner ihre Ziele vor. Gebenbach als liebens- und lebenswerte Heimat zu erhalten, zu pflegen und in eine gute Zukunft zu führen, sei ihr Auftrag. Derzeit liefen bereits konkrete Maßnahmen, mit der Innenentwicklung „Innen vor außen“ Entwicklungsperspektiven für die Orte zu erarbeiten. In einem respektvollen Miteinander gehe es um die Weiterentwicklung von Kindergarten und Grundschule, um neue Bauplätze mit familienfreundlichen Rahmenbedingungen und um die Unterstützung der örtlichen Vereine. Ökologisch gepflegte öffentliche Anlagen, der Straßenerhalt und Angebote zur Daseinsvorsorge seien wichtig, das gelte natürlich auch für eine solide Haushaltsplanung. In der anschließenden Diskussionsrunde ging es um die Sanierung des Pfarrhofs, die Maßnahmen für die einzelnen Ortsteile und die Leerstände.

Zweiter Bürgermeister Cajetan Kredler ging in seinem Grußwort auf den Anspruch der CSU-Fraktion im Gemeinderat ein. Um die Jungen zu halten, brauche es Arbeitsplätze, Wohnraum und Freizeitangebote. Durch eine gezielte Innenentwicklung, die Umsetzung des Baugebiets und die Dorferneuerung im Ort Kainsricht sowie Breitbanderschließung seien wichtige Meilensteine geschafft.

Die Förderung der örtlichen Vereine, etwa die Anschaffung eines Löschfahrzeugs für die Feuerwehr Gebenbach-Kainsricht, sei eine wichtige Aufgabe. Die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit stärke das soziale Miteinander. Die gute Jugendarbeit zeige sich auch an dem ins Leben gerufenen Faschingszug.

Gerade die von der CSU-Fraktion eingebrachten Antrage hätten einen gänzlichen Investitionsstopp vermieden, betonte Kredler. Der Bauhof sei gestärkt, eine neue Winterdienstausrüstung angeschafft worden. Zudem habe man die Aktivitäten für die Innenentwicklung auf den Weg gebracht. Hier stünden große Herausforderungen in der nächsten Wahlperiode an. Mittels Baurecht, Umnutzungen, Pfarrhof und der Ausweisung von Sanierungsgebieten sollten die Dorfkerne wiederbelebt werden.

FU-Vorsitzende Kredler übergab einen Teilerlös des Flohmarkts von Elke Kraus in Höhe von 200 Euro an die katholische Kirchenstiftung und an ein Waisenhaus in Kerala (Indien). Abschließend überreichte sie Bürgermeisterkandidatin Susanne Lindner Schokolade als Nervennahrung und Stärkung für den Wahlkampf. Sie sicherte ihr und den CSU-Kandidaten die Unterstützung der Frauen-Union zu.

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