12.03.2020 - 14:01 Uhr
GebenbachOberpfalz

Gemeinderat Gebenbach für Kauf eines Feuerwehrfahrzeugs

Die Weichen für den neuen Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Gebenbach-Kainsricht sind gestellt. Der Gemeinderat beauftragte in seiner letzten Sitzung dieser Legislaturperiode die Verwaltung, Förderanträge abzusenden.

von Autor DPEProfil

Weiteres wichtiges Thema war die Unterstützung des Tierheims der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach in Gailoh, sowohl was die Fundtierbetreuung als auch die Investitionen zur tiergerechten Unterbringung betrifft. Bürgermeister Peter Dotzler berichtete von verschiedenen Treffen der Landkreis-Bürgermeister, bei denen die Fundtierunterbringung angesprochen worden sei. Nun werde ein neuer Fundtiervertrag mit dem Tierschutzverein von Amberg und Amberg-Sulzbach verabschiedet, der für die Betreuung herrenloser Haustiere eine Pauschale von 1,50 Euro plus Mehrwertsteuer pro Einwohner vorsieht. Sollte diese Pauschale zur Deckung der Kosten nicht ausreichen, könne der Tierschutzverein der jeweiligen Gemeinde auch eine Spitzabrechnung der angefallenen Kosten vorlegen.

Für die Investitionen zur Sanierung und zum teilweisen Neubau des Tierheims in Gailoh bringen laut Dotzler die Landkreisgemeinden zusammen mit der Stadt Amberg bei geschätzten Gesamtkosten von 2,5 Millionen Euro gemäß der festgestellten Fundtierquote von 73 Prozent rund 1,75 Millionen Euro auf. Hieraus errechne sich für die Gemeinden ein Anteil von etwa zwölf Euro pro Einwohner. Diesen Betrag deckelten die Gemeinden auf maximal 15 Euro pro Einwohner. Das Projekt solle über die Gewerbebau Amberg abgewickelt werden, informierte der Bürgermeister. Der Gemeinderat Gebenbach erteilte dem Vertragswerk mit dem Tierschutzverein einstimmig die Freigabe.

Dem Gremium lag ein Antrag der Feuerwehr Gebenbach-Kainsricht auf Anschaffung eines MTW zur Nachführung der Einsatzkräfte an die Einsatzstellen vor. Nachdem dem Kauf eines Mittleres Löschfahrzeugs stellte die Wehr zusammen mit Kreisbrandrat Fredi Weiß fest, dass ein Mannschaftstransportfahrzeug für die Absicherung des Einsatzes und zur Entlastung des neuen Fahrzeuges sinnvoll und notwendig sei. Bisher werde das alte Tragkraftspritzenfahrzeug für diese Zwecke verwandt. Der Gemeinderat genehmigte die Anschaffung und beauftragte die Verwaltung, die entsprechenden Förderanträge bei der Regierung der Oberpfalz zu stellen und entsprechende Angebote einzuholen. Das Fahrzeug kostet rund 40 000 Euro bei einer Förderung von etwa 13000 Euro.

Bürgermeister Peter Dotzler informierte den Gemeinderat über die neue Gigabit-Richtlinie des Freistaats Bayern für die Breitbanderschließung. Die Räte waren sich einig, die Fördermöglichkeiten zu prüfen. Die CSU/JA-Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Auch legt der Freistaat laut Dotzler ein Förderprogramm zur Schaffung von Betreuungsplätzen im Schulbereich auf.

Gemeinderat Werner Kohl verlangte, die Bankette an der Straße von Atzmannsricht nach Krickelsdorf instand zu setzen. Zweiter Bürgermeister Cajetan Kredler erkundigte sich über die Entsorgung des alten Salzsilos. Gemeinderat Hans Jürgen Zintl wies auf die Problematik der engen Zufahrt zum Wertstoffhof hin. Josef Dotzler fragte nach seinem Antrag für die ökologische Verbesserung der öffentlichen Flächen. Für die eingereichten Bauanträge zur Absicherung einer Böschung und der Erhöhung einer Stützmauer in der Flurstraße sowie zur Überdachung eines Fahrsilos in Atzmannsricht erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen. Einverstanden war das Gremium auch mit dem Bebauungsplan der Stadt Hirschau, an der Schulstraße ein Wohngebiet auszuweisen.

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