Gläubige tragen ihre Anliegen zur Dorfkapelle in Gelpertsricht

Die schmucke Dorfkapelle zieht alljährlich viele Gläubige an.
von Hans MeißnerProfil

Nach einem Jahr Pause pilgerten Gläubige aus der Marktgemeinde und darüber hinaus nach Gelpertsricht zur Maiandacht in der Dorfkapelle. 2020 hatte sie pandemiebedingt entfallen müssen, was besonders schade war, da das 25-jährige Jubiläum der Kapelle hätte gefeiert werden können. Heuer durfte an diesem Ort wieder die Marienverehrung stattfinden. Allerdings musste der gemütliche Teil im Anschluss ausfallen.

Pfarrer Ambros Trummer, ein gebürtiger Neudorfer und seit vielen Jahren Pfarrer in Lam/Lohberg im Bayerischen Wald, war erneut eigens angereist, um die Andacht zu gestalten. Unterstützt wurde er durch Simone Ott und Manuela Kellermann. "Die heutige Maiandacht ist für uns Christen ein Glücksfall, wir können uns wieder in der Öffentlichkeit zeigen", sagte Trummer. Bischof Rudolf Voderholzer habe viele Bitten in einem Rucksack nach Altötting getragen, in Vertretung der vielen Tausend Pilger, die sonst zu Fuß nach Altötting gegangen wären. "Wir tragen heute viele Bitten hier her nach Gelpertsricht."

Auch Trummer bedauerte, dass der gesellige Teil nach der Andacht coronabedingt ausfallen musste. "Wir hoffen aber auf das kommende Jahr, wo wir uns hoffentlich wieder zu einer gewohnten Maiandacht treffen können", so Trummer.

Pfarrer Ambros Trummer bei der Maiandacht in Gelpertsricht. Der Seelsorger ist gebürtiger Neudorfer und jetzt Seelsorger im Bayerischen Wald.
Trotz Corona und nicht optimaler Wettervorhersagen fanden viele Gläubige den Weg nach Gelpertsricht.

 

 

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