20.12.2019 - 08:48 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Baubeginn voraussichtlich erst 2022

Nach den Vorstellungen der Telekom sollen dann die Verfahren zwei und drei im Breitbandausbau in einem Aufwasch verwirklicht werden.

Bürgermeister Johann Maurer (sitzend, Mitte) unterzeichnet im Beisein von Geschäftsleiter Günter Gschwindler (sitzend, rechts) den Vertrag für das dritte Verfahren im Breitbandausbau. Darüber freuen sich auch Enrico Delfino (sitzend, links) und Josef Markl (hinten, rechts) von der Telekom sowie Diplom-Ingenieur Günther Pichlmaier.
von Josef PilfusekProfil

„Schön, dass es mit der Breitband-Erschließung weitergeht“, freute sich Johann Maurer, als er am Donnerstag den Vertrag für das Verfahren drei unterzeichnete. Allerdings musste der Bürgermeister eine kleine bittere Pille schlucken. „Der Baubeginn wird voraussichtlich erst 2022 erfolgen“, sagte nämlich Josef Markl von der Telekom.

Zusammen mit seinem Kollegen Enrico Delfino erläuterte Markl die weitere Vorgehensweise und informierte, dass die Telekom bis 2021 mit Aufträgen nahezu ausgelastet sei. Da auch noch das Verfahren zwei im Raum steht, schlug er vor: „Es bietet sich an, die beiden Verfahren zusammen zu realisieren.“

Die Gemeinde setzt dabei auf die weitere Begleitung durch Diplom-Ingenieur Günther Pichlmaier von der Corwese GmbH. „Ohne sie wären wir mit Sicherheit nicht so weit“, würdigte Maurer die von Beginn an vorzügliche Zusammenarbeit mit dem Breitband-Experten und Planer. Dieser brachte dabei ein wohl im nächsten Jahr beginnendes weiteres bayerisches Förderprogramm zur Sprache. Zum aktuellen Vertrag sagte er nur: „Der passt.“

Der Gemeinderat hatte das Verfahren drei in der Sitzung im Juni dieses Jahres auf den Weg gebracht. Enthalten sind darin die restlichen noch unversorgten Außenbereiche des Gemeindegebiets mit 49 Häusern, darunter in Brünst, Hagenhaus oder Leßlohe. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 1,07 Millionen Euro, die Wirtschaftlichkeitslücke auf etwa 1,03 Millionen Euro, der Eigenanteil der Gemeinde auf knapp 234.000 Euro. Den Förderbescheid hat Staatsminister Albert Füracker am 4. November an Maurer persönlich übergeben.

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