30.04.2020 - 11:41 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Gutachten für Deponie Oberrehberg

Der Georgenberger Gemeinderat beschließt in seiner letzten Sitzung der alten Wahlperiode ein Stilllegungskonzept für die Bauschuttdeponie Oberrehberg. Im Baugebiet „Sandberg“ soll zudem eine "Zone 30" ausgewiesen werden.

Die Corona-Krise und das vorgeschriebene Einhalten von Abstand zwang zur Verlegung der Gemeinderatssitzung in das Pfarrheim Neukirchen/St.Christoph.
von Walter BeyerleinProfil

Letzter Beschluss des Gemeinderats in der jetzt beendeten Wahlperiode war die Auftragserteilung an die Firma Rupp Bodenschutz GmbH für die Erstellung von Antragsunterlagen für die Stilllegung der Bauschuttdeponie Oberrehberg.

Geschäftsleiter Günter Gschwindler begründete dem Gemeinderat die Notwendigkeit der Erstellung des Gutachtens. Zusammen mit dem Antrag könne ein Stilllegungskonzept erarbeitet werden, aus dem sich für die Gemeinde selbst Vorteile ergeben können. Es sei nämlich denkbar, dass bisher gesondert gelagertes Bodenmaterial aus dem Baugebiet „Sandfeld“ dort eingearbeitet werde könne. Damit ließen sich anderweitige Entsorgungskosten sparen, erklärte der Geschäftsleiter. Die Erstellung des Gutachtens kostet laut Angebot 6.972 Euro und ist nicht zuschussfähig, berichtete Gschwindler. Sollten sich zu einem jetzt noch nicht bekannten Zeitpunkt keine überhöhten Werte mehr ergeben, könne die Gemeinde Georgenberg aus der Nachsorge „entlassen“ werden. Auf Anfrage aus dem Gremium erklärte Günter Gschwindler, dass die Einholung weiterer Angebote mangels Firmen und auch wegen Überlastung der bekannten Büros nicht möglich sei. Einstimmig erteilte der Gemeinderat den Auftrag für die Erstellung des Gutachtens.

Bürgermeister Johann Maurer gab bekannt, dass für das Feuerwehrhaus Brünst bisher seitens der Gemeinde Georgenberg Ausgaben in Höhe von 148.000 Euro geleistet wurden. Von der zugesagten Förderung hat die Gemeinde bisher 33.750 Euro erhalten.

Am 28. April fand mit der Polizeiinspektion Vohenstrauß eine Verkehrsschau im Baugebiet „Sandfeld“ statt. Es wurde laut Bürgermeister Maurer darüber Einigung erzielt, dass in dem Baugebiet komplett eine „Zone 30“ ausgewiesen wird und damit „rechts vor links“ gilt. Für den Umbau des Feuerwehrhauses Neudorf wird laut dem Bürgermeister eine Förderung in Höhe von 28.750 Euro für einen Stellplatz und neue Umkleideräume in der bisherigen Fahrzeughalle in Aussicht gestellt.

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