Der Titel "Suite Moments" stieß auf große Resonanz. Florian Schieder kündigte für den Konzertabend am Samstag im Georgenberger Kultursalon „Suiten aus verschiedenen Musikepochen und verschiedenen europäischen Ländern" an.
Mit dem Hinweis, dass „Suite“ aus dem Französischen stammt und eine Abfolge mehrerer Tänze aus der Musikepoche des Barocks bezeichnet, eröffneten Marion Elling-Birkhan (Querflöte) und Susanne Schieder (Flügel) das Konzert mit der Orchestersuite Nr. 2 in h-Moll von Johann Sebastian Bach (1685–1750) mit den Werken „Rondeau“, „Bourrée I und II“, „Polonaise und Double“, „Menuet“ und der berühmten „Badinerie“.
Bei der musikalischen Reise in das 19. Jahrhundert wies Florian Schieder auf den ungarischen Komponisten Béla Bartók (1881–1945) und dessen Bewahren von Volksmelodien vor dem Vergessen hin. Die „Suite paysanne hongroise“ war ein Beispiel für Bartóks Wirken.
„Die tragische Liebesgeschichte zwischen der Zigeunerin Carmen und dem Soldaten Don José hat Georges Bizet in wunderbare Melodien gefasst“, beschrieb der Moderator die von Bizet (1838–1875) stammende Oper „Carmen“ hin und erinnerte auch an die Olympiade 1988, als Katarina Witt und Debi Thomas zu einem Medley aus „Carmen“ um Gold im Eiskunstlauf kämpften. Also durfte die „Carmen-Suite“ mit „Prélude“, „Habanera“, „Intermezzo“ und „Séguedille“ nicht fehlen.
Dass „Morgenstimmung“ auch am Abend geht, bewiesen Marion Elling-Birkhan und Susanne Schieder mit der „Peer-Gynt-Suite“ des Norwegers Edvard Grieg (1843–1907). Dazu kamen „Anitras Tanz“ und „Solveigs Lied“.
Als „Suite im alten Stil“ beschrieb Florian Schieder die „Suite Antique“ des englischen Komponisten John Rutter (geboren 1945) und sprach von „facettenreicher Musik und ihren herrlichen Melodien“. Die Musikerinnen setzten das mit den Werken „Prelude“, „Ostinato“, „Aria“, „Waltz“, „Chanson“ und „Rondeau“ perfekt um.
Ohne Zugaben ging es nach den Standing Ovations natürlich nicht. Marion Elling-Birkhan und Susanne Schieder setzten mit „Air“ von Johann Sebastian Bach und der bekannten „Humoresque“ von Antonín Dvořák (1841–1904) den Schlusspunkt unter ein grandioses Konzert.













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