19.03.2019 - 09:00 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Neue und junge Mitglieder in der Agenda

Die Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg wünscht sich Blutauffrischung.

von Josef PilfusekProfil

Albert Kick weiß das Engagement der Frauen und Männer um die Dorfkapelle in Georgenberg zu schätzen. „Ich bedanke mich bei allen, die das Gotteshaus mit Leben erfüllen“, sagte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg in der Jahreshauptversammlung am Freitag im Vereinslokal „Zum Ritter St. Georg“ ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Für Kick war auch 2018 das Patrozinium mit Pferdesegnung der Jahreshöhepunkt. Dazu hätte er sich aber mehr Tiere oder Gespanne gewünscht. „Vielleicht wird es in diesem Jahr besser“, hoffte er im Hinblick auf die Neuauflage am 28. April. Besonders freute er sich, „dass jeden zweiten Dienstag im Monat eine Messe gefeiert wird“, und richtete seinen Dank an Pfarrer Julius Johnrose. Im Hinblick auf den Fortbestand des Vereins erneuerte er seine Bitte: „Wir brauchen neue und vor allem jüngere Mitglieder.“

Laut Reinhold Schultes „ist der Reiz des Neuen nach den vielen Jahren naturgemäß etwas verflogen“. Die Feststellung ist für den Schriftführer aber kein Grund für Resignation. Schließlich sprach er von vielen Leuten, „die in der Vergangenheit und weiterhin die Belange der Kapelle sehen und ihren Beitrag leisten, dass es auch künftig klappt“.

Dabei warb Schultes, die Werte des religiösen Lebens in Bezug auf den Besuch der Gottesdienste hochzuhalten und sagte dazu: „Nicht nur die Höhepunkte des Kapellenlebens sind wichtig, sondern auch die weniger spektakulären und immer wieder anfallenden Arbeiten.“

Umso mehr bedankte er sich bei denen, „die im sogenannten Hintergrund arbeiten, ohne auf die große Aufmerksamkeit zu schielen“. Zusammenfassend appellierte er: „Wir müssen alle zusammenhelfen, um das Unternehmen Dorfkapelle zu erhalten und weiter auszubauen.“

Nach der Feststellung von Peter Schicker „ist die Kasse vorbildlich geführt“. Sein Dank dafür galt Reinhard Zimmermann, der in seinem Rechenschaftsbericht auch die Spenden hervorgehoben hatte. Geprüft hatte Schicker die Bücher zusammen mit Martin Scheibl.

Laut Pfarrer Julius Johnrose „ist die kleine Kapelle ein deutliches Zeichen unseres Glaubens und unserer Gemeinschaft sowie ein Schmuckstück in der Mitte des Dorfes“. Eine besondere Freude ist es für den Geistlichen, „dass so viele Leute die heilige Messe mitfeiern“. Außerdem sagte er allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die sich in irgendeiner Weise für das Kirchlein engagieren, „Vergelt’s Gott“. Wie alle freute er sich auch schon auf das Patrozinium mit Pferdesegnung am Sonntag, 28. April, mit dem Männergesangvereins „Sangeslust“ Georgenberg.

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