„Aller guten Dinge sind drei.“ Der bekannte Spruch ist förmlich Pate für die Krabbelgruppe. „In meiner Amtszeit sind es nun die dritten Räume, die ihr im Rathaus bezieht“, wusste Johann Maurer. Wie das Team um Sprecherin Bianca Kreuzer freute sich der Bürgermeister am Sonntag über die Segnung durch Pfarrer Julius Johnrose.
Für den Geistlichen sind Kinder „ein Geschenk Gottes, ein Segen und eine große Freude für jede Familie, die Gemeinde und auch für die Kirche“. Laut Johnrose sollen die Kinder von ihren Eltern Wurzeln und Flügel bekommen. Und so fand er, „dass die Krabbelgruppe ein Ort ist, der Wurzeln wachsen lässt“, etwa im Umgang miteinander. „Sie haben für die Zukunft unserer Kinder ein Zeichen gesetzt und es durch diese schönen Räume sichtbar gemacht“, verband er sein „Vergelt’s Gott“ an alle, „dass diese schöne Einrichtung für unsere Kleinen entstehen konnte“.
Die enormen Leistungen wusste auch Bianca Kreuzer zu schätzen. „Da haben sich viele mächtig ins Zeug gelegt“, bedankte sich die Sprecherin der Krabbelgruppe bei allen an der Renovierung und am Umzug Beteiligten. Das galt vor allem dem Bürgermeister und Gemeinderat, die mit dem einstimmigen Beschluss für die Nutzung der ehemaligen Büros den Grundstein gelegt hätten.
Das galt auch für die vielen Sponsoren und vielen im Hintergrund Tätigen. „Es ist viel passiert“, stellte Kreuzer fest und sprach von einer „tolle Truppe“. Ein herzliches Dankeschön ging noch an Christa Gicklhorn für die Pflege der Räume.
„Ich bin sicher, dass es den Kindern gefallen wird“, fand der Bürgermeister. Laut Maurer waren diese mit ihren Eltern zunächst im Untergeschoss des Rathauses untergebracht und nach dem „Aus“ der Grenzpolizeistation bis zum aktuellen Umzug in deren Büros. Auch er zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Mütter und Väter.
Mitgestaltet hatten die offizielle Feierstunde die Eltern selbst mit Gebeten und Fürbitten sowie Magdalena Woppmann (Klarinette) und Franziska Wüst (Violine). Beim „Tag der offenen Tür“ konnten die vielen Gäste dann die Räume bewundern.
Außerdem hatte es das Rahmenprogramm in sich. Während Christian Müller, Klaus Süß und Klaus Wittmann fleißig aufspielten, genossen die Mädchen und Jungen Rundfahrten mit dem Georgenberger Feuerwehrfahrzeug und hatten ihren Spaß in der Hüpfburg oder beim Dosenwerfen. Andere wiederum ließen sich beim Kinderschminken eine lustige Maske verpassen. Nicht zuletzt gab es in der Kaffeestube und am Grill Leckeres für den Gaumen.
















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