Georgenberg
25.05.2018 - 13:12 Uhr

Pendler hoffen auf Ausbau

Der Ausbau der Staatsstraße Georgenberg-Neuenhammer ist der Wunsch der Gemeinde Georgenberg. Welcher Zeitrahmen dafür einzuplanen ist und welche Vorarbeiten zu leisten sind, sind Themen einer Gesprächsrunde.

CSU-Ortsvorsitzende Marina Hirnet, MdB Albert Rupprecht, Leitender Baudirektor Henner Wasmuth, Bauoberrat Gerhard Kederer, Bürgermeister Johann Maurer und Andrea Lang, Büro Albert Rupprecht erörtern die Möglichkeiten zum Ausbau der Staatsstraße Georgenberg-Neuenhammer bey
CSU-Ortsvorsitzende Marina Hirnet, MdB Albert Rupprecht, Leitender Baudirektor Henner Wasmuth, Bauoberrat Gerhard Kederer, Bürgermeister Johann Maurer und Andrea Lang, Büro Albert Rupprecht erörtern die Möglichkeiten zum Ausbau der Staatsstraße Georgenberg-Neuenhammer

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht hatte den Leiter des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach, Leitenden Baudirektor Henner Wasmuth, Bauoberrat Gerhard Kederer, zuständig für den staatlichen Straßenbau im Landkreis Neustadt/WN und Bürgermeister Johann Maurer eingeladen. Bürgermeister Johann Maurer machte deutlich, dass für die vielen Pendler nach Weiden und Vohenstrauß der Ausbau der Staatsstraße nach Waldthurn sehr wichtig sei. Ziel sei es, die Straßenbaumaßnahme anzuschieben, um das Vorhaben in Gang zu bringen.

Rupprecht hob hervor, dass die Anbindung der Ortschaft Georgenberg ein entscheidendes Kriterium für den Verbleib junger Menschen ist, verbunden mit der Möglichkeit als Pendler die Arbeitsplätze außerhalb des Wohnortes zu erreichen. Der Bundestagsabgeordnete erkennt aber auch, dass der ersehnte Ausbau nicht in ein oder zwei Jahren realisierbar ist. Fest stehe aber, dass mit reinen Asphaltarbeiten eine Verbesserung der Situation nicht erreicht wird. Rupprecht will sich jetzt offiziell mit einem Schreiben an das Staatliche Bauamt wenden und das Interesse am Ausbau darlegen. Bauoberrat Gerhard Kederer wünscht sich zeitgleich auch Gespräche mit den Grundstückseigentümern. Damit könne die Kommune zeigen, dass sie hinter dem Vorhaben steht, meinte Rupprecht.

In einem kompletten Ausbau der Straße mit Berücksichtigung der Kurven und Böschungen sieht Kederer einen erheblichen Kostenaufwand und nennt dabei rund 800 000 Euro pro Kilometer. Er schließt dabei nicht aus, dass es auch preisgünstigere Abschnitte geben könnte. Beim Umfang des Ausbaues der Straße nach Waldkirch mit deutlich geringerem Verkehrsaufkommen sei der damalige Zustand berücksichtigt worden, der sich mit einem "bloßen" Asphaltieren hätte nicht beheben lassen.

Wasmuth, betonte, dass Maßnahmen, die über den Erhaltungszustand hinausgehen, ein Mehrfaches kosten als "nur ein Asphaltieren". Der Leitende Baudirektor räumte ein, dass seine Behörde bei den planerischen Vorarbeiten aber auch mit personellen Engpässen zu kämpfen habe. Wasmuth sieht bei den Vorbereitungen auch die Gemeinde in der Pflicht, vor allem bei den Bürgern und vom Ausbau betroffenen Grundstückseigentümern eine Meinungsbildung herbeizuführen.

"Wünsche und Notwendigkeiten bei der Bevölkerung helfen uns bei der Entscheidung weiter", meinte er. In dem Fall aber solle auch die Lage im Grenzland ein Entscheidungskriterium sein, sagte Wasmuth.



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