Georgenberg
20.06.2022 - 15:11 Uhr

Politiker weihen Spielplatz in Georgenberg ein: Erweiterung in Planung

Der neue Spielplatz auf der Planer Höhe ist nicht nur für die Kinder in Georgenberg eine Freude, auch Politiker – wie Albert Füracker – sind ganz angetan. Und ein Extra ist schon in Planung: Bald soll es auch ein Baumhaus geben.

Kleine Gemeinden wie Georgenberg haben häufig besondere Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen. Das weiß auch der Bayerische Heimat- und Finanzminister Albert Füracker, der sich nun zur Einweihung des Spielplatzes auf der Planer Höhe im Oberpfälzer Grenzland blicken ließ. Er unterstrich dabei: „Wer zu groß ist für kleine Dinge, ist bald zu klein für große.“

Glasfaser auf der Agenda

Die Blaskapelle Waldkirch unter Leitung von Bernhard Träger bescherte Füracker einen musikalischen Empfang am Rathaus. Bürgermeisterin Marina Hirnet nutzt die Gelegenheit, um wichtige politische Themen anzusprechen: „In der Natur leben und per Homeoffice arbeiten, ist bei uns teilweise schon möglich“, sagt sie und ergänzt: „Aber um mit der Entwicklung Schritt halten zu können, wird der Breitbandausbau in den nächsten Jahren in unserer Flächengemeinde eine große Aufgabe sein und bleiben.“ Die Worte der Bürgermeisterin nimmt Füracker auf und versichert, dass „Glasfaser für alle Orte“ ganz oben in der Agenda des Freistaats stehe.

In ihrem Rückblick erinnert Marina Hirnet an den Oberpfälzer Waldverein als Ideengeber für den Spielplatz und hebt die Leistungen der Bayerischen Staatsforsten mit dem Forstbetrieb Flossenbürg als Grundstückseigentümer hervor. Die Umsetzung sei dann nicht zuletzt möglich gewesen, „weil es das Regionalbudget gibt, in dessen Genuss wir durch die Integrierte Ländliche Entwicklung Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald als Mitgliedsgemeinde gekommen sind“.

Baumhaus geplant

Zusammenfassend spricht die Bürgermeisterin von einer Investition für die Familien in der gesamten Region. Die Gesamtkosten beziffert sie auf rund 16.500 Euro und die Förderung auf knapp 10.000 Euro. Mit dem Hinweis auf Erweiterungspotential kündigt Hirnet an: „Noch in dieser Saison werden wir den Spielplatz durch fleißige Hände und Sponsoren um ein Baumhaus erweitern können.“

Laut Füracker „haben alle etwas davon“. Und so spricht der Staatsminister von einer gelungenen Initiative in einer wunderschönen Landschaft. Dabei ist er sicher: „Die Lebensqualität steigt.“ Die Familien-Freundlichkeit hebt Dr. Stephan Oetzinger hervor und bezeichnet den Spielplatz als weiteren Glanzpunkt in der Gemeinde. Mit der Aussage „Kinder sind unsere Zukunft“ spricht der Landtagsabgeordnete von einem „Baustein für die Zukunft der Gemeinde“.

Für Landrat Andreas Meier ist das Areal ein idealer Ausgangspunkt, um die Natur zu erkunden, etwa durch eine Wanderung zur nahegelegenen Burgruine Schellenberg. „Der Spielplatz ist eine Aufwertung für unsere Heimat." Den Segen Gottes erbaten Pfarrer John Subash und sein evangelischer Kollege aus Flossenbürg, Pfarrer Wilfried Römischer. Marina Hirnet lud bei dieser Gelegenheit für den Sonntag, 10. Juli, ein. Dann soll das 50-jährige Bestehen der Gemeinde im Rahmen eines Festes auf der Planer Höhe nachgefeiert werden.

Hintergrund:

Der neue Spielplatz

  • Klettereinrichtungen, Schaukeln, Wippen
  • Kosten: 16.500 Euro
  • Förderung: aus dem Regionalbudget; Gemeinde erhält 80 Prozent Zuwendung von den entstandenen Nettoausgaben, maximal 10.000 Euro
  • Als „Kleinprojekt“ durch die Integrierte Ländliche Entwicklung Naturparkland Oberpfälzer Wald (ILE) entstanden.
 
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